Auf zu neuen Horizonten. Jamming With Jarra zieht nach über drei Jahren auf seinen eigenen Webserver und wird von jetzt an dort fortgeführt. Ich sehe euch dort – auf der anderen Seite!
Auf der anderen Seite
Veröffentlicht in Misc mit den Tags Blog, Dominik Krug, Jamming With Jarra, Umzug, Wordpress am 13. April 2010 von JarraSouth Park
Veröffentlicht in Projekte mit den Tags On the Road again, Road Trip, SouthSide, Zikaden am 7. April 2010 von Jarra
Ich habe die Jahreszeit vergessen
Den trockenen Asphalt der Stadt
Wegen des Gesangs der Zikaden
Der überhand genommen hat
Kann man nichts hören
Weil alles in der flimmernden Luft verschwimmt
Kann man nichts sehen
Auf der verlassenen Kreuzung blickte ich plötzlich zurück
Alles was ich sah war dein Schatten
Auch als ich die Hand ausstreckte
Nur eine leichte Wärme
Die schnell wieder verschwand
Dann wieder nur leiser Wind
Der über meinen Rücken fuhr
Wir konnten uns nicht berühren
Wir konnten uns auch nicht ansehen
Führen unsere Wege dennoch in einem fernen Irgendwo zueinander?
Wir durchqueren einen Himmel voller Rätsel bis ins Jenseits der Nacht
Es bleibt unsichtbar
Auch wenn die Abendsonne brennend untergeht und in den Häusergruppen versinkt
Warten auf Godot
Veröffentlicht in Studium mit den Tags Abschlussfilme, Cinenova, Herbrand's, MHMK, Premiere, Underground, Warten auf Godot am 3. April 2010 von Jarra
Was für eine Premiere! Der fast komplett ausgefüllte Kinosaal im Cinenova in Ehrenfeld war erfüllt von Applaus und leuchtenden Augen. Die sechs präsentierten Filme habe allesamt ihr Publikum gefunden (die einen mehr, die anderen weniger) und gaben Anlass bis in die frühen Morgenstunden des Folgetages zu feiern. Doch eins nach dem anderem.
Während der Premiere blieb kaum Zeit sich mit all den bekannten Gesichtern zu unterhalten, die man zum teil seit Monaten nicht gesehen hatte. Selbst in der kurzen Sektpause brach eher eine Art kontrolliertes Chaos aus, vor dem man besser sein Heil in der Flucht – und damit an die frische Luft – suchte.
Nachdem alle sechs Filme gezeigt worden waren, begab sich die (bis auf zwei Ausnahmen) komplette Studentenschaft auf die Bühne für ein paar letzte Worte der Studiengangsleitung. Noch ein Abschiedsfoto, dann strömte die Masse hinaus aus dem Saal in die Freiheit. Und von da weiter Richtung Herbrand’s in dem ein gemütliches Come Together geplant war. Mit vollem Erfolg. Schnell füllten sich sämtliche Plätze, da wurde geplaudert, geschmaust und angestoßen. Endlich hatte man ein bisschen Zeit gemeinsame Erfahrungen revue passieren zu lassen und über die Ergebnisse zu diskutieren.
Ein Großteil der Ex-Kommilitonen bildete dann auch den eisernen Kern, der bis zum Ende blieb. Von da zog es uns weiter, zurück in den Biergarten des Cinenova, eine kleine Zwischenstation, ehe die Feierlaune im Ehrenfelder Underground seinen Höhepunkt erreichte.
Geschafft, aber froh und zufrieden, fiel ich dann zum Sonnenaufgang in mein Bett.
Ein paar abschließende Worte: Leute, ihr seid die Besten! Danke für drei erlebnissreiche und nicht immer einfache Jahre, die wir aber zusammen gut zu meistern wussten. Ein spannender Abschluss liegt nun hinter uns, jetzt ist es an der Zeit, zu neuen Horizonten aufzubrechen. Gute Reise und volle Fahrt voraus!
Was meinen persönlichen Kurs angeht, so hülle ich mich freiwillig noch in Schweigen. Der Plan steht, jetzt geht es an die Umsetzung. Eine Umsetzung, die Veränderung und Fortschritt abverlangt. Mehr dazu, wenn Ergebnisse spruchreif sind. Wenn, d.h. falls, und bedeutet somit Warten, nur hoffentlich nicht auf Godot.
Love Exposure
Veröffentlicht in Studium mit den Tags Abschlussfilme, Ahnungslos, Family Business, Kein Morgen, MHMK, Mule, Palstek, Verrückt/Verliebt am 18. März 2010 von JarraNeben aufziehendem Frühling (endlich!), gibt es auch eine weitere freudige Nachricht zu verkünden:
Das Premierendatum der Abschlussfilme der MHMK-Regieklasse 2009 steht fest!

27.03.2010
11:00 – 15:00
Im Cinenova in Köln-Ehrenfeld (Herbrandsstraße 11)
Gezeigt werden Mule (R: Florian Bell), Rendezvous mit dem Therapeuten (ehemals Verrückt/Verliebt, R: Naomi Abe), Ahnungslos (R: Daniel Satler), Kein Morgen (R: Dennis Becker), Family Business (R: Alexander Zibold) und Palstek (R: Daniel Liebelt).
Im Moment bin ich selber noch mit eingen organisatorischen Dingen bezüglich der Premiere betraut. Es wird unter anderem kurz vor Start der Präsentation einen kleinen Sektempfang geben, aber auch im Anschluss wird die Chance bestehen, gebührend anzustoßen, wenn wir uns gegen 15:00 hinüber ins Herbrand’s begeben. Freut euch außerdem auf hochwertige Premieren-Booklets, ausgefallene Pausenfüller, gute Stimmung und weitere Highlights.
Die gesamte Abschlussklasse freut sich über zahlreiches Erscheinen! Der Eintritt ist frei.
In meinem Himmel
Veröffentlicht in Now Hearing mit den Tags Berlin Calling, Paul Kalkbrenner, Sky and Sand am 19. Februar 2010 von JarraDer Song zu einem großartigen Film…Berlin calling…angucken und reinhören!
Fritz und Paul Kalkbrenner – Sky and Sand
In the night time when the world is at it’s rest.
You will find me. In the place I know the best.
Dancin’ shoutin’. Flying to the moon.
Don’t have to worry. ‘Cause I’ll be come back soon.
And we build up castles in the sky and in the sand.
Design our own world ain’t nobody understand.
I found myself alive in the palm of your hand.
As long as we are flyin’ all this world is ain’t got no end.
All this world ain’t got no end.
In the daytime you will find me by your side.
Trying to do my best. Trying to make things right.
When it all turns wrong. There is no fault but mine.
But it won’t hit hard. You let me shine.
And we build up castles in the sky and in the sand.
Design a own world ain’t nobody understand.
I found myself alive in the palm of your hand.
As long as we are flying all this world is ain’t got no end. All this world is got no end.
And we build up castles in the sky and in the sand.
Design a own world ain’t nobody understand.
I found myself alive in the palm of your hand.
As long as we are flying all this world is ain’t got no end. All this world is got no end.
Der Geschichtenerzähler
Veröffentlicht in Texte mit den Tags Autor, Dominik Krug, Suite101 am 11. Januar 2010 von JarraDas neue Jahr möchte ich sogleich nutzen, um auf einen neuen Unterpunkt namens Artikel hinzuweisen, wo ich künftig knallhart recherchierte und bunte gemischte Texte aus allen Lebenslagen veröffentlichen werde. Lest mal vorbei!
Hier vorab die Direktverknüpfung zu den aktuell online stehenden Artikeln:
Melancholie und Musik aus Portugal – Saudade und Fado für Neulinge
Der Nubbel und wie er in die Welt kam - Wer schuld ist, dass wir unser Harterspartes versaufen
Zwei Glorreiche Halunken auf Koreanisch – Filmkritik zu The Good, The Bad, The Weird
Elvis Has Left The Building
Veröffentlicht in Projekte mit den Tags Der Trödel-King, Media Uno TV Produktion Anja Krafzick, Roland Beuge, Staffel 6, WDR am 17. Dezember 2009 von JarraMit gestriger kurzweiliger und amüsanter Weihnachtsfeier von Media Uno, geht das Jahr medial gesehen nun zu Ende. Es hat sich viel getan während der letzten 12 Monate und ich bin sicher, die nächsten 12 werden wieder viel Umwälzung bedeuten.
Als Schmankerl gibt es heute die von mir geschnittenen, gestern premierten Outtakes der aktuellen Trödel-King Staffel 6 zu sehen. In der Hauptrolle selbstverständlich niemand geringeres als Roland ‘The King Himself’ Beuge, dem wir ebenfalls einen denkwürdigen gestrigen Abend zu verdanken haben.
In diesem Sinnen euch allen da draußen ein paar besinnliche Tage, einen guten Rutsch, benehmt euch und tut nichts, was ich nicht auch tun würde! Wir lesen uns im neuen Jahr.
Ich bin dann mal weg…
Update: Aus rechtlichen Gründen musste das Video leider vom Netz genommen werden. Schade Schokolade!
At World’s End
Veröffentlicht in Now Hearing mit den Tags 30 Seconds To Mars, Closer To The Edge, This Is War am 5. Dezember 2009 von JarraWe’ll never forget…
30 Seconds To Mars – Closer To The Edge
I don't remember one moment I tried to forget I lost myself yet I'm better not sad Now I'm closer to the edge It was a a thousand to one and a million to two Time to go down in flames and I'm taking you Closer to the edge No I'm not saying I'm sorry One day, maybe we'll meet again No I'm not saying I'm sorry One day, maybe we'll meet again No, no, no, no Can you imagine a time when the truth ran free A birth of a song, a death of a dream Closer to the edge This never ending story, hate 4 wheel driving fate We all fall short of glory, lost in ourself No I'm not saying I'm sorry One day, maybe we'll meet again No I'm not saying I'm sorry One day, maybe we'll meet again No, no, no, no I will never forget No, no I will never regret No, no I will live my life No, no, no, no I will never forget No, no I will never regret No, no I will live my life No I'm not saying I'm sorry One day, maybe we'll meet again No, no No, I'm not saying I'm sorry One day, maybe we'll meet again No, no, no, no Closer to the edge
Virtual Nightmare
Veröffentlicht in Studium mit den Tags BZgA, Cybersex, Dominik Krug, Florian Bell, Simone Dröge am 11. November 2009 von JarraNicht selten wird man von jetzt auf gleich von seiner Vergangenheit eingeholt. Seltener ist das dann auch noch angenehm. Diesmal schon.
Just diese Tage ist auf dem Videouploadservice unseres Vertrauens ein Filmchen aufgetaucht, das nicht entstanden wäre, hätte ich mich nicht gegenüber meiner Dozentin durchgesetzt: Cybersex. Im Zuge der Anti-Aids-Kampagne in Semester Vier, zu der ich als Regisseur Jede Sekunde zählt beigesteuert habe (der unlängst eine fragwürdige Popularität auf Bild.de auf sich gezogen hat), entstand aus meiner Feder unter der Regie von Simone Dröge und durch die Kamera und den Schnitt von Florian Bell (der auch so zuvorkommend war, diese Perle der Filmkunst hochzuladen), ein weiterer Spot zu einem guten Zwecke, der unten zu betrachten ist. Also, abre los ojos!
PS: Die „riesigen Titten“ stammen nicht von mir!
Summer Scars
Veröffentlicht in Film mit den Tags (500) Days of Summer, Joseph Gordon-Levitt, Sundance Filmfestival am 8. November 2009 von Jarra
Alle Jahre wieder erscheint eine dieser kleinen Independent-Perlen, die sich einem nahezu ins Gedächtnis brennt – obwohl man ohne große Erwartungen den Film konsumiert. War es vor ca. drei Jahren noch das Regiedebut von Rian Johnson, Brick, eine Art Film noir an einer amerikanischen Highschool, der mich zutiefst geflashed hat und den in meinen Augen total überbewerteten Jungdarsteller Joseph Gordon-Levitt in meiner Gunst etwas steigen hat lassen, so ist es in diesem Jahr – und jetzt kommt der Punkt, der mir, neben der unheimlichen Länge dieses Satzes, besonders zu denken aufgibt, wieder ein Film mit Mr. Levitt in der Hauptrolle: (500) Days of Summer.
Als erklärter Feind von schmalzigen Romantic Comedys (mit Außnahme von Tatsächlich…Liebe – so merkwürdig es klingt…) ging ich, jedoch vorbelastet vom Schnitt vom Abschlussfilm Verrückt/Verliebt, mit gemischten Gefühlen an diesen Film. Soviel sei verraten: Selten, um nicht zu sagen noch nie, hat es ein Film geschafft, meine Zweifel innerhalb der ersten 30 Sekunden und dazu noch bevor das erste Bild zu sehen ist, komplett wegzuwischen. Okay, doch, vielleicht. Einen ähnlichen Effekt hatte glaube ich damals Kill Bill, Vol. 1, der mich zum Tarantino-Jünger konvertiert hat. Aber eine Romantic Comedy, die mit der schriftlichen Botschaft „Any resemblance to people living or dead is purely accidental…“ gefolgt von „Especially you, Jenny Beckman…Bitch“, muss man einfach gern haben, oder?
Und somit beginnt ein Film, unkonventiell as can be – auch wenn die ersten Worte eines anonymen Märchenerzählers das Gegenteil behaupten: „Das ist eine Boy meets Girl-Geschichte…“ Dann lernen wir die beiden Protagonisten kennen. Boy: Tom, ein gutherziger Träumer, der von der großen Liebe besessen ist, und Girl: Summer (Zooey Deschanel), eine dunkelhaarige Schönheit, die weder an dauerhafte Beziehungen noch an die große Liebe oder Schicksal, glaubt. Doch ehe wir in die eigentliche Handlung eintreten, gibt man uns zu bedenken: „Dies ist keine Liebesgeschichte…“
Die Geschichte selber verläuft non-linear. Es wird gesprungen zwischen verschiedenen Tagen innerhalb dieses 500-Tage Zyklus und damit werden die verschiedenen Etappen der Beziehung von Summer und Tom besucht. Eingeleitet wird jedes Kapitel (die manchmal nur Sekunden dauern) durch eine Grafik von einem Baum, der passend zum Befinden des Protagonisten zu einem Zeitpunkt in voller Blüte steht oder im nächsten karg und skelettiert einsam in der Landschaft steht. Zusätzlich informiert uns eine Zahl über den jeweiligen Tag. Ganz tarantino’esk beginnen wir am Ende, können mit diesem zunächst aber noch nicht viel Anfangen.
So ergibt sich aus einzelnen Puzzleteilen das Bild einer romantischen (aber keineswegs typischen) Beziehung, mit all ihren Höhen und Tiefen. Besonders zu begeistern wissen, neben der Leistung der Protagonisten, die vielen kuriosen und überraschenden Einfälle, Filmzitate und tiefgründige, mitreissende Musikuntermalung, die von The Smith bis Simon and Garfunkel und einer charmanten Karaokeperformance von Joseph Gordon-Levitt reicht. Wenn Tom z.B. nach der ersten Nacht mit seiner Holden musical-like zu You Make My Dreams von Hall & Oates durch L.A.’s Straßen tanzt und beim Blick in eine Windschutzscheibe ein spitzbübisch grinsender Han Solo zurückschaut, fühlt man sich einfach Zuhause. Warum? Weil damit Gedankenspiele Gestalt annehmen, die man sich in überschwinglichen Momenten bereits selber ausgemalt hat, aber nie auch nur entfernt erwartete, sie im Kino zu sehen.
Ohne zuviel zu verraten: Ich bin kein Fan von HSHEs (Hollywood-Standart-Happy-Ends), aber (500) Days of Summer endet versöhnlich, wenig pompös, wenn auch anders, als man annimmt. Würde ich nach einem Makel auf der sonst weißen Weste des Films suchen, wäre er höchstens hier zu finden.
Es ist kaum verwunderlich, dass (500) Days of Summer, wie zuvor bereits Brick, beim Sundance Filmfestival brillieren konnte und somit Zeichen für einen denkwürdigen, charmanten Independent-Streifen gesetzt hat. Hut ab!
Mr. Levitt, das ist dann ein weiterer Punkt an Sie. Vielleicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…
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