Zurück in die Vergangenheit
Das vergangene Jahr hielt auch einiges parat was Filme betrifft. Im Folgenden eine kleine Exkursion zurück nach Anno 2006.
Blessing Bell – Ein weiterer Geniestreich, wie er nur vom japanischen Regisseur Sabu entwickelt werden konnte. Ein Film, der (fast) ohne Worte des Protagonisten auskommt und sowohl Komik als auch Tragik in einem prickelnden Cocktail vereint. Originalfassung empfohlen!
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Infernal Affairs – Departed – Unter Feinden wurde ja dieses Jahr bei den Oscars mit einigen begehrten Trophäen überschüttet, dennoch, meiner Meinung nach, kommt Scorseses “Meisterwerk” nicht im Ansatz an das Original aus Hong Kong ran. Trotz Laiendarstellern, die darüber hinaus genial spielen, ein mitreissender Plot und tolle, kalte Bilder in einem Filmerlebnis der besonderen Art.
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Bei Anruf Mord – Neben Cocktail für eine Leiche mein absoluter Lieblings-Hitchcock. Trotz einiger Jahre auf dem Buckel, können sich heutige Thriller gern mal eine Scheibe abschneiden vom perfekt durchdachten Plot, der nervenzereissenden Spannung und der tollen Schauspielerleistung. Dafür, was selten vorkommt, volle Punktzahl!
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Goldenes Gift – Und wir gehen noch weiter zurück in der Zeit – und zwar in die Ära des Film noir. Robert Mitchum in seiner Paraderolle als gefallener Mensch, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird und schlussendlich daran zerbricht, aber nicht ohne Rache zu nehmen. Das ist der Stoff, aus dem die wahren Filme der schwarzen Serie gestrickt sind!
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Tatsächlich…Liebe – Was macht der Film denn in dieser Aufzählung, wird man fragen. Aber zu unrecht. Denn erstens haben wir hier keine hoffnungslose Schnulze und zweitens keine klischeeüberladenen Romanze. Nein, Tatsächlich Liebe hat sogar seine tragischen Seiten, und ist insgesamt ein Episodenfilm, der weiß zu berühren. Am Besten an Weihnachten gucken!
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Requiem For A Dream – Aronofskys großer Wurf. Ein Drogendrama, welches einen nach dem Betrachten in tiefster Depression zurücklässt, aber nach dem man auch froh heraus sagen kann, wie glücklich man selber dran ist, im Gegensatz zu den glücklosen Protagonisten. Eines der intensivsten Filmerlebnisse aller Zeiten! Lieber an einem grauen Regentag gucken!
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Brick - Jungfilmer an die Front. Was wäre, wenn man einen Film noir aus seiner urbanen Umgebung reissen und ihn an eine kleinstädtische Highschool verlegen würde? Die Antwort darauf ist Brick. Eine Hommage, ein Experiment, man nenne es wie man will, ich nenne es ausgezeichnet!
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Kiss Kiss Bang Bang – Und noch ein Film, der mit dem Film noir spielt. Aber auf so eine skurile, abgedrehte aber auch packend komische Art, dass er nicht umsonst meine Nr. 1 des Jahres 2006 ist. ANSEHEN!!!!
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