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Hi, Mom!

Veröffentlicht in Misc, Studium mit Tags , , am 8. September 2009 von Jarra

Zeit zum Feiern! Heute: Der 100. Beitrag auf Jamming With Jarra. Und wie feiern wir das? Wir verbinden es direkt mit der halb traurig stimmenden, halb tröstlichen Nachricht, dass das Studium an der MHMK just diesen Monat endet und veröffentlichen angemessenerweise…na? Nein, nicht einen Film. Denn wie das geht, müssen wir noch lernen. Außerdem lassen die Abschlussflicks noch auf sich warten, weshalb uns die MHMK sicher ohnehin noch lang genug heimsuchen begleiten wird.

Stattdessen gibts heute einmal Buchstabensuppe, mein Fazit zum Thema Twitter und eine sicherlich nicht allzu autobiografische Geschichte (natürlich nicht…) aus dem Leben eines Studenten. Prost! Auf die nächsten Einhundert!

 

Ich, Batman
Oder Aus dem Leben eines Twitter-Wesens
 

Licht fällt durch die halb geöffneten Jalousien. Ich blinzle. Gähne unwillkürlich. Mein Mund schmeckt nach Aschenbecher. Mag an dem Aschenbecher liegen, auf dem ich geschlafen habe. Promille pumpen durch meine Adern. Dezibel rauschen durch meine Gehörgänge. Nichts gewohnt, der Jung. Hör ich sie sagen. Oma.

Eigentlich ein Grund, nicht zur Vorlesung zu gehen, denke ich mir und will mich fast ein weiteres Mal herumdrehen. Ich lege die Stirn in Falten, drehe mich auf den Rücken und schaue verstört zur Zimmerdecke. Die Kuscheldecke bis über die Nase gezogen. Eine ausgebrannt, verschwommene Möchtegernkarikatur von Stephen Hawking starrt zurück. Deckenspiegel. Skeptisch beäuge ich die Umgebung. Ein Griff neben mich fördert meine Brille zu Tage. Durchblick. Wo bin ich? Kein Plan. Ganz ruhig. Nach einer Entführung sieht es nicht aus. Okay, Lage sondieren. Lehrbücher auf dem Tisch, check. Einstein an der Wand, check. Tote Topfpflanzen, check. Eine akkurat aufgereihte Sammlung Ü-Eier Figuren, check. Josh Hartnett, bauchfrei, im Fotorahmen. Fast wie zuhaus.         

Aber nur fast, denn neben mir regt sich etwas. Ich hebe die Decke leicht an. Eine nackte Frau. Kenne ich nicht. Sollte ich aber. Denn ich bin auch nackt. Wie ein Blick unter meine Decke bestätigt. Hübsch, sie. Nur: Wer ist sie? Wichtiger: Wer bin ich? Ich bin jung. Ich bin hip. Ich bin Batman.

Tragischer Held meines eigenen Schicksals. Opfer der industriellen Menstruation. Geisel der Popkultur. Groß. Kahl. Gutaussehend. Muskelbepackt. Sind andere. Vollkommen. Und überbewertet. Bei mir ist Name noch Programm: Bernd. Buschmann. Zurück unter die Decke. 

Denk stark nach. Gestern. Nacht. Bachelorarbeit. Fertig. Vier Monate vor Abgabe. Gelacht. Mich vor Stolz nass gemacht. Zur Feier des Tages einen heben. Welt retten. Noch einen heben. Angemacht von Typen. Abgeschleppt von Unbekannter. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

Müsste ja zur Vorlesung. Heut mal egal. Einfach aussitzen. Muss aber pinkeln. Einfach ausschwitzen. Klappt nicht.

Darauf bedacht nicht groß aufzufallen, schwinge ich meine Beine aus dem Bett und trete fest auf. Auf ein stachelförmiges Etwas. Ein Fest. Ich unterdrücke einen Fluch und freue mich stattdessen, dass meine Kopfschmerzen jetzt nicht mehr so allein sind. Halb humpelnd, halb schleichend bahne ich mir meinen Weg durch das dschungelhafte Zimmer. Unterwegs treff ich Spitzenunterwäsche, Doppel D BH und nen Gürtel mit Rosen drauf. Irrtum. Sommerock. Gar Lieblich. Ich. Nackt. Es zieht. Bisschen kalt. Es drückt. Erstmal Erleichterung schaffen. Runterkommen.

Verschwinde in dem Raum, der ein Männeken Piss auf der Tür aufweist.  Muss an den Typen auf dem Klo denken. Der an meinen Po wollte. Sagte er zumindest. Höflich. Homosexuell. Kann passieren. Nicht mein Fall. Jedem das Seine. Genau.

Ich pinkle im Stehen. Pupse. Kratze mich am Po. Dann klappe ich den Deckel hoch. Die Hände wasche ich mir nicht. Bakterien am Wasserhahn. Betrachte aber mein Gesicht im Spiegel. Flaschenböden. Dahinter: Leere Augenhöhlen. Mundwinkel hängen. Male mir mit geborgtem Lippenstift ein Lächeln auf den Spiegel. Ich streiche mir über die Stirn. Ein schwarzer Fleck bleibt zurück. Pest? Ich reibe und reibe, doch er erscheint immer wieder neu. Dann begreife ich, dass der Übeltäter in meiner Hand zu finden ist. Überredet. Händewaschen. Komisch, gestern hatte ich da noch kein Muttermal. Moment, Muttermale färben auch nicht ab. Und bilden auch nur selten Strichlisten in der Handfläche. Ah. Jetzt. Mein Bierdeckel. Hatte ich schon vermisst. Irgendwann muss mir der Platz ausgegangen sein. Vorsichtshalber checke ich die andere Hand. Leer. Wie meine Geldbörse. Vermutlich. Nein. Hand voll. Nase auch. Putzen. Dann zurück zur Hand: Vier dicke Letter. C H R I S. Drei Ausrufezeichen. Weitsichtig. Ihr Name? Sicher. Schlau. Was ne Party. Reicht erstmal. Bis zur Rente.

Wie in einem dieser Träume: Wir gingen nur was Trinken. Plötzlich: Alle nackt. Komisch. Windig. Kannt ich nicht. War aber okay. Fürs erste Mal. Glückspilz. Wenn ich nur die Details noch wüsste. Ärgerlich. Man bezahlt einen Haufen. Kohle. Nur um sich nicht mehr zu erinnern. Kommt alles wieder. Na ja. Oma nicht. Kommt Zeit. Kommt Rat. Keine Sorge.

Erstmal zur Vorlesung. Oder? Erstmal am Kopf kratzen. Das tut gut. Aber nachdenklich bleibe ich doch. Schwere Entscheidung. Dumme Sache.

Zurück: Ich bleib dabei. Ich bleib. Nicht. Vielleicht. Mal sehen. Wo wir gerade dabei sind: Chris. Die Schläferin. Rassig. Geheimnisvoll. Bis zur Nasenspitze zugedeckt. Ich tippe auf: Heilige. Oder Seelsorgerin. In jedem Fall: Retterin in der Not. Ich starre. Sie schläft. Göttlich. Ich wage noch einen kleinen Blick unter die Decke. Mit weichen Knien und hartem Verlangen. Sicherheitshalber. Dass die Chris nicht der Chris ist. Sehr gut. Sie. Dreht sich im Bett. Ich. Verharre. Sie. Schnarcht. Leise. Eine Schönheit. Wie im Paradies. Ich muss tot sein. Der Tod riecht nach Schweiß. Stelle ich beim Schnüffeln an meiner Axel fest. Das Zimmer erscheint wie der Himmel. Brille geputzt. Schade. Sie schmatzt. Und pupst. Sie darf das. Die Strauchdiebin meiner Jungfräulichkeit. Das zersauste Bett. Wie die Landkarte unserer nächtlichen Safari. Ins Reich der Sinne. Schlüpfriger Norden. Staubtrockener Süden. Dazwischen nur gebrochene Latten. Spritztour. Von kurzer Dauer. Treibstoffmangel. Ich ziehe eine Grimasse und verschwinde durch eine Saloontür in der Küche.

Howdy Partner. Ein Typ mit offener Schädeldecke. Und kleinem Glied. Leblos. Starrt mich an. Bruder, hilf mir, scheint er zu flehen. Einbildung. Versuchsmensch. Puppe für große Mädchen. Ich tauf ihn John. Gummi-und-Plastik-John. Verstehe. Medizinstudentin. Doktorspiele. Ich hau John siegessicher auf die Schulter. Schulter fällt ab. Einarmiger Bandit. Made in Taiwan.

Der Kühlschrank spendet frischen Orangensaft. Die Kühlschranktür spendet Verwirrung. Polaroidfotos. Kühlschrankmagnete. Ich. Auf einem der Fotos. Mit offenem Mund. Und offener Hose.

Es hätt so ein schöner Abend sein können. Wie immer. Am Schreibtisch. An der Hausarbeit. Ich. Mit meinem Freund. Der imaginäre Rolf. Geh einen Trinken, hat er gesagt. Sieh was von der Welt, hat er gesagt. Ich bereue nichts. Mh. Mehr Fotos.

Vielleicht bereue ich doch. Glücksbärchi Boxershorts. Schon cool. So auf dem Kopf. Karaoke. Luftgitarre. Arschgeige. Die Ein-Bernd-Band. Afterhour. Im braunen Salon. Oh my lovely Mister Singingclub. Was ich mir dabei wohl gedacht habe? Ich schau verstohlen zu John. Wort- und armlos starrt er zurück. Ich glaub, ich werd rot. Könnte auch der O-Saft sein, der gar keiner ist, sondern Vodka O. Ohhhh, entfährt es mir. Etwas krabbelt meine Magenwände hoch. Es ist glitschig. Und klumpig zugleich. Ich schlucke. Mich wundert nichts mehr. Auch nicht, dass Chris’ Perso sie als Sabrina ausweist. Der auf dem Küchentisch liegt. Mh. Hey. Schon klar. Ausweis verloren. Bei Zwillingsschwester geborgt. Oder Undercoveragentin. Wie Sandra Bullock. Chris. Vielleicht auch nur ihr fester Freund. Der mich zu Klump haut. Wenn er mich hier mit John erwischt. Kurzer Kühlschrankfoto – Check. Okay. Alle schmächtig. Die Typen. Außer dem Mops. Oben rechts. Der ist drollig. Behaart. Und ein Hund. Trotzdem. Kein Durchatmen. Meine Spinnensensoren schlagen Alarm.

Denn: Jetzt erst wird mir das unerbittliche Ticken in meinem Kopf bewusst. Bombe. Nein. Küchenuhr. 8:30. Schweiß bricht aus. Gesellt sich zu dem Alten. Cool bleiben. Gleich fängt die Vorlesung an. Ich halt’s nicht mehr aus. Dieses dumme Stück Pflichtgefühl in meinem Schädel. Da muss der Kopfschmerz her kommen. Ich beneide John, den hohlen Kopf. Der grinst vor sich hin.

Ich könnt ja was verpassen. Locker. Geh doch heut einfach mal nicht hin. Sing ein Lied. Klar. Mein Verstand rast neunzig Kilometer pro Stunde. Der könnt es noch rechtzeitig schaffen.  

Ungeschickt, halb panisch wie ich nun mal bin, suche ich mir meine Klamotten zusammen, die über das Zimmer verteilt sind. Falle beinahe hin, als ich versuche in mein Hemd zu steigen. Nacken steif. Verwende die Socken als Fäustlinge. Stehgreif. Die Boxershorts auf dem Kopf gehört ja bereits zum guten Ton. Trendsetter. Irgendwas fehlt. Abgesehen von Deo. Und Mundspray. Meine beige Cordhose. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt: Baum. Das letzte Mal muss ich so exstatisch gewesen sein, als ich meinen ersten Milchzahn bekommen hab. Muss meinen Blick von der Venus im Bett trennen. Meine unruhigen Blicke überfliegen das Inventar. Mein überreifer Verstand überfliegt die Optionen. Einstein streckt mir die Zunge entgegen. Du bist reif. Relativ.

Frische Luft schlägt mir vor der Haustür entgegen. Fährt unter meinen Sommergürtelrosenrock. Ein laues Lüftchen. Belebend. Die Vöglein zwitschern. Niemand zu sehen. Gut. Außer einem Zeitungsautomaten. Der mich frontal anstarrt. „Schlagzeile: Studie bestätigt: Studenten arm dran.“ Armer John. Darunter: „Heute: Christopher Street Day.“ Mh. CSD. Die Ausrufezeichen denk ich mir dazu. Zeitung: Bild. Am Sonntag. Die Tür fällt hinter mir ins Schloss. Das Geräusch hallt noch lange nach.

They Live By Night

Veröffentlicht in Misc, Projekte, Studium mit Tags , , , , , , am 23. Februar 2009 von Jarra

 Heute gibt es mal wieder eine gemischte Tüte an News.

Kölscher Karneval liegt in den letzten Zügen (zumindest bei mir) und die Oscarnacht weicht der morgendlichen Dämmerung.

Die wichtigsten Gewinner:

Bester Hauptdarsteller SEAN PENN (Milk)

Beste Hauptdarstellerin KATE WINSLET (Der Vorleser)

Bester Nebendarsteller HEATH LEDGER (The Dark Knight)

Beste Nebendarstellerin PENÉLOPE CRUZ (Vicky Cristina Barcelona)

Beste Kamera ANTHONY DOD MANTLE (Slumdog Millionär)

Beste Regie DANNY BOYLE (Slumdog Millionär)

Bester Film SLUMDOG MILLONÄR

Wie sich abzeichnet, ist Slumdog Millionär der Abräumer des Abends, wie aber auch bereits die meisten Prognosen vorher gesehen haben. In meinen Augen war es ebenfalls ein ergreifender Film, der mir durch seine Vorhersehbarkeit jedoch leider das Ende etwas vermiest hat. Da ich die Konkurrenz jedoch bislang nicht sichten konnte, halte ich mich noch mit einem Urteil zurück, ob der Film seinen Oscarregen verdient hat oder nicht. Jedenfalls hat Heath Ledger wie erwarten als zweiter Darsteller aller Zeiten seinen Oscar postum verliehen bekommen. Seine gläzende Leistung als Joker in The Dark Knight wird uns ewig in Erinnerung bleiben, weshalb die Auszeichnung als berechtigt anzusehen ist. Im Großen und Ganzen lässt sich aber festhalten, dass die Oscars keine große Überraschung bereithielten.

An Innovationsarmut mangelt es im Moment der Videospiel-Branche sicher nicht. Bislang wurde der Markt von Riesen wie  EA und Activision Blizzard bestimmt, in letzter Zeit sind aber so einige kleine Independent-Perlen erschienen, die das wenige Budget, das zur Verfügung steht, durch tolle Einfälle und unverbrauchtes Gameplay wieder wett machen. Ähnlich wie beim Independentfilm bleibt zu hoffen, dass diese Bewegung der gesamten Industrie einen Tritt in die richtige Richtung geben kann, anstatt eine Fortsetzung nach der anderen vom Stapel zu lassen. Unbedingt testen solltet ihr also Crayon Physics Deluxe, Braid und Aquaria. Absolut kein Weg führt vorbei an World Of Goo! Anspielpflicht! Demos stehen auf den jeweiligen Websites bereit.

Noch eine Woche, dann startet inoffiziell das letzte Semester an der MFM bzw. inzwischen MHMK Köln. Mein Entwurf zu Natural Selection ist eine Runde weitergekommen und befindet sich nun in der Treatment-Phase. Es bleibt also spannend, welche vier Kandidaten sich von den verbliebenen zehn werden durchsetzen können. Zudem erwarten uns die Prüfungsergebnisse vom Praxissemester – betreffend Praktikumsbericht und Semesterarbeit, die ich dem Nachfolger des Film noir gewidmet habe, dem Neo-Noir. Bei Interesse werde ich diese Publikation bei Gelegenheit im Blog implementieren. Ein großes Fragezeichen bildet im Moment noch die Frage, wie es nach dem Studium weiter gehen wird. Wo wird mich der Strom hinziehen? Ich bin noch komplett offen und ehrlich gespannt, was mich erwartet.

Auch auf die StrayDogs wartet eine Veränderung, genau wie auf den Blog, dazu aber ein andermal mehr, spätestens zur Fertigstellung von On The Rocks, der noch eines weiteren Drehtags bedarf.

In diesem Sinne an alle Jecken da draußen (und natürlich auch an alle anderen), ALAAF!

 

Four Rooms

Veröffentlicht in Misc mit Tags , am 31. Dezember 2008 von Jarra

Ein weiteres Jahr liegt somit hinter uns. Ein zugleich produktives wie ereignisreiches Jahr 2008, und in dieser Tradition wollen wir es natürlich auch mit 2009 halten. Seid schon einmal gespannt auf die kommenden Neuankündigungen und Erneuerungen auf der Website – etwa die Rückkehr der viel zu lang abstinenten Filmbewertung des Monats. Insofern: Guten Rutsch, euch allen! Wir sehen uns im neuen Jahr!

Die Hard

Veröffentlicht in Misc, Studium mit Tags , , , am 16. August 2008 von Jarra

Schon seit Längerem gab’s keine Filmbewertungen mehr, der Aids-Dreh-Erlebnisbericht lässt auf sich warten, nix neues aus dem Hause StrayDogs Pictures. Woran liegts? Hauptsächlich daran, dass mein Praktikumssemester begonnen hat – und mein Betrieb mich entsprechend einspannt. 40 Stunden-Woche adé! Hier wird mit harten Bandagen gekämpft. Muss man wohl durch…neben Drehbegleitung und Fahrdiensten, fällt mir dabei auch Recherche und Schnitt zu, sowie ab und an mal das Führen der Kamera. Wie gesagt, im Moment ist alles noch etwas stressig, inklusive Wochenenddrehs, etc., aber ab September stoßen zwei weitere Praktikanten dazu, vielleicht entspannt sich die Lage dann etwas und die längst überfälligen Artikel können endlich fertiggestellt werden. Bis dahin, stay tuned!

UPDATE: Ab jetzt mitvoten! Anti Aids Clip Jede Sekunde zählt online! HIER klicken!

Winners & Sinners

Veröffentlicht in Film, Misc mit Tags , , , , am 25. Februar 2008 von Jarra

Gestern nacht war es also mal wieder soweit: Die begehrten Academy Awards wurden im Kodak Theatre in L.A. unter die Leute gebracht. Eine überwiegend interessante, wenn auch wenig überraschende Show, bei der zwar auf technischer Seite das ein -oder andere durchging (wer auch immer die Sponsorenlogos am Anfang auf dem Gewissen hat, ist heute mit Sicherheit auf Jobsuche), die Stars und Sternchen von Hollywood allerdings glänzen konnten. Ich habe natürlich keine Kosten und Mühen gescheut um Live vor Ort zu berichten und einige Fotos vom roten Teppich zu schießen…hab’s dann aber doch lieber sein lassen und das Ganze nur am heimischen Fernseher verfolgt. Ein strammes Programm von halb 3 bis 6 Uhr morgens, aber immerhin hat es sich gelohnt. Wie zu erwarten hat sich der große Favorit No Country For Old Men der Coen-Brüder durchgesetzt, und zwar direkt in vier Kategorien: Beste Regie, Bester Nebendarsteller (für Javier Bardem), Bestes Drehbuch basierend auf einer Vorlage und natürlich der begehrte Preis für den Besten Film. Damit verwies die etwas andere Geschichte eines psychopathischen Killers und eines alternden Sherrifs den weiteren großen Favoriten There Will Be Blood von Paul Thomas Anderson auf die Plätze, nicht aber ohne diesem den verdienten Preis für den Besten Hauptdarsteller zu überlassen, den sich Daniel Day-Lewis redlich verdient hat. Bei den Damen der Schöpfung ging Cate Blanchett trotz zweifacher Nominierung leer aus. Abtreten musste sie den begehrten Goldjungen an Tilda Swinton in Michael Clayton (Beste Nebendarstellerin), die sichtlich überrascht und gerührt war, sowie an Marion Cottilard für ihre Performance in La Vie En Rose (Beste Hauptdarstellerin).

Da die Oscars in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag feiern, wurde das Programm aufgelockert durch Einspieler, die einen Überblick über die schönsten, ergreifensten und manchmal auch traurigsten Momente der letzten 80 Jahre gaben. Besonders gelungen war die (zwar vom Programm vollkommen deplatzierte) Übersicht über sämtliche Bester Film - Gewinner. Nachdenklich stimmten hingegen die Worte des für sein Lebenswerk mit dem Ehrenoscar ausgezeichneten Robert Boyle, künstlerische Leitung vieler großer Filme wie z.B. North By Northwest, der immerhin 98 Jahre ist und seit 70 im Filmbiz, sowie ein Clip über die im vergangenen Jahr von uns gegangenen Rädchen der Film-Industrie, etwa Größen wie Ingmar Bergmann oder Heath Ledger.   

Besonders erfreulich für den deutschen Film ist der Sieg der deutsch-österreichischen Koproduktion Die Fälscher von Stefan Ruzowitzky als Bester ausländischer Film.

Die weiteren Gewinner gibt es folgend kurz und knapp aufgelistet:

Best animated feature film of the year
“Ratatouille” (Walt Disney): Brad Bird

Achievement in art direction
 “Sweeney Todd The Demon Barber of Fleet Street” (DreamWorks and Warner Bros., Distributed by DreamWorks/Paramount): Art Direction: Dante Ferretti; Set Decoration: Francesca Lo Schiavo

Achievement in cinematography
“There Will Be Blood” (Paramount Vantage and Miramax): Robert Elswit

Achievement in costume design
“Elizabeth: The Golden Age” (Universal) Alexandra Byrne

Best documentary feature
“Taxi to the Dark Side” (THINKFilm) An X-Ray Production: Alex Gibney and Eva Orner

Best documentary short subject
“Freeheld” A Lieutenant Films Production: Cynthia Wade and Vanessa Roth

Achievement in film editing
“The Bourne Ultimatum” (Universal): Christopher Rouse

Achievement in makeup
“La Vie en Rose” (Picturehouse) Didier Lavergne and Jan Archibald

Achievement in music written for motion pictures (Original score)
“Atonement” (Focus Features) Dario Marianelli

Achievement in music written for motion pictures (Original song)
“Falling Slowly” from “Once” (Fox Searchlight) Music and Lyric by Glen Hansard and: Marketa Irglova

Best animated short film
“Peter & the Wolf” (BreakThru Films) A BreakThru Films/Se-ma-for Studios Production Suzie Templeton and Hugh Welchman

Best live action short film
“Le Mozart des Pickpockets (The Mozart of Pickpockets)” (Premium Films) A Karé Production: Philippe Pollet-Villard
                                                                                                                                                                                       

Achievement in sound editing
“The Bourne Ultimatum” (Universal): Karen Baker Landers and Per Hallberg

Achievement in sound mixing
“The Bourne Ultimatum” (Universal) Scott Millan, David Parker and Kirk Francis

Achievement in visual effects
“The Golden Compass” (New Line in association with Ingenious Film Partners): Michael Fink, Bill Westenhofer, Ben Morris and Trevor Wood

Original screenplay
“Juno” (Fox Searchlight), Written by Diablo Cody
  

Something Old, Something New, Something Borrowed, Something Blue

Veröffentlicht in Misc, Projekte mit Tags , , , , , am 20. November 2007 von Jarra

Alles wird sich ändern. Nach einem Jahr StrayDogs Pictures - Website (www.freepler.de/straydogs) geht zusätzlich mein brandneuer Blog, Jarra’s Log, an den Start. Na ja, so brandneu ist er vielleicht nicht, da er im Moment hauptsächlich aufgefüllt wird mit Einträgen aus dem Blog der oben erwähnten Site. Und ja, ich geb’s zu, das ein oder andere ist auch von dort geborgt. Dennoch, Jarra’s Log ist in erster Linie als Ergänzung zur Homepage gedacht und wird in Zukunft durchaus einige eigenständige Einträge wie diesen hier erhalten. Mh…ach ja, übrigens haben die Arbeiten an dem komplett neuen Drehbuch zu Blaue Linien begonnen. Vielleicht gibt es an dieser Stelle demnächst exklusiv die ersten Auszüge. Vorbeischauen lohnt sich!

 

 

Cover small

 

Breakdown

Veröffentlicht in Misc, Projekte, Studium mit Tags , , am 10. November 2007 von Jarra

In letzter Zeit ist es etwas ruhig rund um die StrayDogs geworden. Das liegt mit Sicherheit nicht daran, dass unser kreativer Workflow abgerissen wäre. Nein, eher eine Verkettung von unglücklichen Wendungen brachte diese Stagnation. Kurz vor Drehbeginn musste das Projekt Where A Truth Lies verschoben werden, vielleicht noch die glücklichste Wendung. Denn kurz vor Oktober gab ohne jede Vorwarnung der StrayDogs-Laptop den Geist auf. Nun ja, nicht komplett, aber zumindest eine von beiden Festplatten und dabei ausgerecht jene, mit Projekten, Drehbüchern, Schauspieleraddressen, etc. Jetzt wird man natürlich sagen: Tja, sicher Backups gemacht oder? Zu meiner Schande muss ich eingestehen: Nein. Für die darauffolgende Woche war der Kauf einer externen HD vorgesehen, um den längst überfälligen Backup durchzuführen. Bad Timing. Sie wurde nur 1 1/2 Jahre alt…armes Ding (an dieser Stelle rate ich jedem ab je wieder ein Produkt bei Fujitsu Siemens zu beziehen! Schon gar keinen Amilo Xi 1546!) Als alle Rettungsversuche fehl schlugen, wurde also ein professionelles Unternehmen zur Rate gezogen. Die Recherche ergab, dass es in dieser Branche mehr schwarze Schafe gibt als in ganz Neuseeland, überteurte Angebote von über 2000 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer, klaro) waren keine Seltenheit. Irgendwann, dank verschiedener Empfehlungen fand sich dann ein Unternehmen, dass auch den Geldbeutel schont, nicht nur die Hardware. Sehen wir der Sache ins Auge: Das gesparte Budget für Where A Truth Lies war dennoch futsch. Und auf Ergebnisse warte ich noch immer. Zwar wurde ein physikalischer Defekt an der Schreib/Leseeinheit festgestellt, aber die Analyse geht weiter und eine Öffnung der Festplatte ist unumgänglich. Das führt natürlich, ole ole, Fujitsu Siemens, zum Verlust der noch bestehenden Garantie, obwohl die Platte anschließend wieder versiegelt und gekennzeichnet werden soll. Für gewöhnlich wird das bei Garantieanspruch zugelassen. Nur halt bei einer gewissen, unfreunlichen Kundenberatung eines gewissen Herstellers nicht. ABER: Wäre der Film abgedreht worden, hätte sich das Rohmaterial ebenfalls auf dieser Festplatte befunden und wäre wohlmöglich auf immer verloren gewesen. Tja. Nun heißt es weiter abwarten und hoffen, dass sich die Öffnung lohnt und Daten zu retten sind. 2007 ist beileibe kein rosiges Jahr für uns und es bleibt nur zu hoffen, dass es nächstes Jahr besser läuft.

Leider verschiebt sich die Produktion von Where A Truth Lies durch oben genanntes Problem noch weiter, obwohl bereits die nächsten Projekte anstehen. Dennoch bin ich zuversichtlich, denn aufgeschoben ist nunmal nicht aufgehoben. In Where A Truth Lies steckt eine Menge Herzblut, und dies soll nicht umsonst geflossen sein.

Das Folgeprojekt hört übrigens auf den Arbeitstitel Blaue Linien und wird diesmal KEIN Film noir (!). Mehr wird im Moment aber noch nicht verraten, zumal das Drehbuch ebenfalls auf der zerstörten Festplatte gebunkert war, im Gegensatz zu Where A Truth Lies aber keine gedruckte Version existiert. Die Zukunft steht in den Sternen.

Dennoch, nur Mut. Kommende Woche, am 14.11., feiern die bei der Macromedia entstandenen Imagefilme Premiere im Museum Ludwig. Eine hochkarätige Jury wird dabei den besten Film auspreisen. Desweiteren ist Lehrprojekt II bereits im vollen Gange. Diesmal handelt es sich um eine Studioproduktion, die sich als Persiflage auf Galileo Mystery verstehen will. Mir wird dabei die Ehre zuteil, mit einem Kollegen Regie bei einem Einspieler führen zu dürfen, in denen Simon und Thilo Gosejohann die Hauptrollen spielen werden. Und auch sonst sind wir gut bedient. Zahlreiche studentische Projekte, vor allem im Bereich Film noir, trösten über die momentane Stagnation im Hause StrayDogs Pictures hinweg. Aber der Kampf geht weiter….

Mind Games

Veröffentlicht in Misc mit Tags , , , , , , am 19. Mai 2007 von Jarra

Es soll ja Videogames geben, die es wert sind verfilmt zu werden. Was bislang dabei rausgekommen ist, wissen wir zu genüge- Aber lange kann es eigentlich nicht mehr dauern, bis, nach inzwischen richtig guten Comicverfilmungen, auch gute Gamesverfilmungen entstehen werden. Im Folgenden ein Überblick über drei der filmfreifste, bislang nicht verfilmten Videospielserien, aufgelockert durch drei Beispiele, wie man gute Serien bislang in den Sand gesetzt hat.

RESIDENT EVIL – Hach, was habe ich mitgezittert im ersten Teil dieses genialen Videogames. Dementsprechend waren die Erwartungen groß, als es hieß, man wolle den Stoff verfilmen. Inzwischen sind wir bei 3 Verfilmungen. Und, ganz nüchtern, die ersten beiden waren bereits so grotten schlecht und von der Vorlage entfernt (und doch bemüht irgendwie RE-Flair aufkommen zu lassen –> Siehe Klamotten von Jill Valentine in Apocalypse), dass man sich den dritten gern hätte sparen können, ergo..

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FINAL FANTASY – Die Games aus der japanischen Spieleschmiede SquareSoft gelten ja mit ihren Vorzeigezwischensequenzen und ellenlangen Gesprächen schon lange als interaktive Filme. Tja, was soll man sagen, besser blieben sie das auch…der große Ausflug ins Kino sah zwar gigantisch aus, so komplett im Computer enstanden, da sahen Konkurrenten wie Toy Story schön blöd gegen aus, aber in Sachen Story hatte das Disney-Pendant die Nase vorn. Zumal The Spirit Inside, so der Name der FF-Verfilmung, quasi nichts mit der eigentlichen Vorlage zu tun hatte. Das ambitionierte Projekt Advent Children sah noch ne Ecke besser aus, aber ist halt, da muss man realistisch sein, nur was für Fans von Final Fantasy VII. Deshalb auch hier…

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MAX PAYNE - Oja…Film noir – Feeling liegt in der Luft – und zwar par exellence! Selten hat man auf seinem Monitor eine so dichte, dunkle Atmosphäre gespürt wie hier…Seinen besonderen Reiz bezieht Mr. Payne aus den anstatt Zwischensequenzen eingestreuten Comicstrips die 1A vertont wurden…da liegt aber vermutlich auch das Problem einer möglichen Verfilmung. Trotzdem, das Potential ist groß, die Story genial…aber mir reicht auch eine weitere Versoftung. In jedem Fall: Daumen hoch!

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DOOM – Ach, was war das ein Spass The Rock als Sarge zuzugucken…nicht. So einen Driss hab ich auch lang nicht mehr vorgesetzt bekommen. Hätte es die Spielserie zum Film nie gegeben, hätte er auch keine Daseinsberechtigung, so als dummdreister Alien - Klon. Das einzig Gute am gesamten Film sind die 3 Minuten Film aus der Spielperspektive. Hat was für sich, vielleicht hätte man den ganzen Film so drehen sollen…aber so…

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STARCRAFT –  Blizzard Entertainment ist ja seit ihren Anfängen mit Warcraft für Perfektion bekannt. In Sachen Gameplay, in Sachen Story, in Sachen Benutzerfreundlichkeit. Doch während Warcraft ja inzwischen in seiner eigenen sich selbstentwickelten “Welt“ dahinsiecht (und schon seit Teil 3 viel Potential vergeben hat!), wartet man als Fan seit nunmehr fast einer Dekade auf die Fortsetzung zur Weltraum-Oper StarCraft. Und heureka, exakt heute, am 19.05.2007, wird bestätigt, worauf wir alle gewartet haben: STARCRAFT II. Nun, selbst die Story aus Teil 1 reicht schon für eine gute Verfilmung, zählt sie doch zu einer der besten Storys auf dem PC-Games Sektor, aber im Hintergrund wird ja an allen 3 Blizzard-Serien ständig weitergearbeitet, denn die Romane zu Starcraft, Warcraft und Diablo stapeln sich inzwischen. Und filmreif, das ist dies Weltraummärchen ohne Zweifel…

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METAL GEAR SOLID - Zum Schluss kommen wir zum absoluten König der filmreifsten Videospiele. Hideo Kojimas Spionageserie gehört wohl unumstritten zum Besten, was je auf Konsolen dargeboten wurde. Stundenlange Zwischensequenzen mit Spielfilmcharakter, makellose Syncro, tolle Storys, aber viel zu umfangreich um sie auf 120min Film zu bannen. Dennoch stellt man sich im Moment in Hollywood der Aufgabe, Solid Snake für die große Leinwand zu adaptieren. Da sein Schöpfer direkt beteiligt ist, ist die Hoffnung groß, dass endlich mal eine gute Verfilmung eines Videospiels dabei rausspringen wird…verdient hätte es diese Serie, hoffentlich bildet der Film nicht schlussendlich einen Fleck auf sonst makelloser Weste. Aber selbst wenn, so können wir uns dann zumindest weiterhin auf Metal Gear Solid 4 – Guns of the Patriots  freuen, denn das Game hält bestimmt, was es verspricht…

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Chocolate

Veröffentlicht in Misc, Projekte mit Tags , , , , , am 5. April 2007 von Jarra

Manchmal zahlt sich viel Arbeit auch erst im Nachhinein aus. Gestern trudelte eine Email von Sevenone Interactive, ein Unternehmen der ProSiebenSat.1 – Media AG, ein. Diese besagte, dass Colorblind, unsere Film noir – Stummfilm – Hommage, letztes Jahr an einem, auf myVideo.de ausgetragenen, Wettbewerb teilgenommen und nach allgemeiner Abstimmung gewonnen hätte. Dieses Werbeevent, ausgerichtet von besagtem Sevenone Interactive und gesponsort von LG, verlangt es zum Start des neuen Handy LG White Chocolate im vergangenen November einen Schwarz-Weiß-Film hochzuladen. Nun, Colorblind war längst hochgeladen und das Event ist gänzlich an mir vorbeigegangen - aber trotz ersten Erwägungen, dass es sich um eine Fakemail handelt, scheint alles mit rechten Dingen zu zugehen und so bin ich alsbald stolzer Besitzer eines brandneuen LG White Chocolate. Ein Hoch auf automatisierte Wettbewerbe! 

Dead Poet’s Society

Veröffentlicht in Misc mit Tags , , , , , am 26. März 2007 von Jarra

Gestern mit meinem Kameramann nach Köln ins E-Werk gedüst, Auftritt von Sunrise Avenue mit den Poets Of The Fall als Vorgruppe, wegen denen wir im eigentlichen Sinne da waren , ach ja , und weil wir auf der Gästeliste standen . Dummerweise hatte man sich in Köln ja überlegt die A3 bis abends mit Vollsperrung zu sanktionieren , deshalb : Kilometerstau auf der Mühlheimer Brücke . Toll , acht uhr sollte es anfangen , 20 nach waren wir drin . Immerhin , 4 Songs (von wohlgemerkt 9, wie ich inzwischen erfuhr) haben wir mitbekommen : Sorry Go Around, Gravity, Carnival of Rust und Lift. Geile Show, wenn auch von den letzten Rängen . Naja und was den Hauptact angeht , ganz gut, aber so ein richtiges Feuerwerk haben sie erst zum Schluss abgefeuert, bei ihrem bekanntesten Lied hier in good old Germany , Fairytale Gone Bad. Inklusive Pyrotechnik und allem Schnickschnack aber die eigentlichen Stars waren die Fans, die nahezu lauter mitsangen als der Frontmann , der dies sogleich ausnutzte um ne kleine Pause einzulegen. Die Zugabe haben wir zwar nicht mehr mitbekommen , da wir keine lust auf erneuten Stau hatten, aber im Großen und Ganzen bleibt zu sagen , nem geschenkten Gaul schaut man nichts ins Maul.