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	<title>JARRA'S LOG - Jamming with Jarra</title>
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	<description>Jarra's Jam Session - Somewhere down the muddy river</description>
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		<title>JARRA'S LOG - Jamming with Jarra</title>
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		<title>Virtual Nightmare</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jarra</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cybersex]]></category>
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		<category><![CDATA[Simone Dröge]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht selten wird man von jetzt auf gleich von seiner Vergangenheit eingeholt. Seltener ist das dann auch noch angenehm. Diesmal schon. 
Just diese Tage ist auf dem Videouploadservice unseres Vertrauens ein Filmchen aufgetaucht, das nicht entstanden wäre, hätte ich mich nicht gegenüber meiner Dozentin durchgesetzt: Cybersex. Im Zuge der Anti-Aids-Kampagne in Semester Vier, zu der ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kroogle.wordpress.com&blog=2164254&post=734&subd=kroogle&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Nicht selten wird man von jetzt auf gleich von seiner Vergangenheit eingeholt. Seltener ist das dann auch noch angenehm. Diesmal schon. </p>
<p style="text-align:justify;">Just diese Tage ist auf dem Videouploadservice unseres Vertrauens ein Filmchen aufgetaucht, das nicht entstanden wäre, hätte ich mich nicht gegenüber meiner Dozentin durchgesetzt: <strong><em>Cybersex</em></strong>. Im Zuge der Anti-Aids-Kampagne in Semester Vier, zu der ich als Regisseur <strong><em>Jede Sekunde zählt</em></strong> beigesteuert habe (der unlängst eine fragwürdige Popularität auf <a href="http://www.bild.de/BILD/news/2009/09/06/aids-spot/hitler-spot-fuer-safer-sex.html" target="_blank"><strong>Bild.de</strong></a> auf sich gezogen hat), entstand aus meiner Feder unter der Regie von <strong>Simone Dröge</strong> und durch die Kamera und den Schnitt von <strong>Florian Bell</strong> (der auch so zuvorkommend war, diese Perle der Filmkunst hochzuladen), ein weiterer Spot zu einem guten Zwecke, der unten zu betrachten ist. Also, abre los ojos!</p>
<p style="text-align:center;"><embed src='http://widgets.vodpod.com/w/video_embed/ExternalVideo.893741' type='application/x-shockwave-flash' AllowScriptAccess='always' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer' wmode='transparent' flashvars='&#038;rel=0&#038;border=0&#038;' width='325' height='250' /></p>
<p style="text-align:justify;">PS: Die &#8222;riesigen Titten&#8220; stammen nicht von mir!</p>
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			<media:title type="html">Jarra</media:title>
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		<title>Summer Scars</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 11:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jarra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[(500) Days of Summer]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Gordon-Levitt]]></category>
		<category><![CDATA[Sundance Filmfestival]]></category>

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		<description><![CDATA[
Alle Jahre wieder erscheint eine dieser kleinen Independent-Perlen, die sich einem nahezu ins Gedächtnis brennt &#8211; obwohl man ohne große Erwartungen den Film konsumiert. War es vor ca. drei Jahren noch das Regiedebut von Rian Johnson, Brick, eine Art Film noir an einer amerikanischen Highschool, der mich zutiefst geflashed hat und den in meinen Augen total überbewerteten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kroogle.wordpress.com&blog=2164254&post=716&subd=kroogle&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-729" title="(500) Days of Summer" src="http://kroogle.files.wordpress.com/2009/11/hauptplakatjpeg_990x1400.jpg?w=212&#038;h=300" alt="(500) Days of Summer" width="212" height="300" /></p>
<p style="text-align:justify;">Alle Jahre wieder erscheint eine dieser kleinen Independent-Perlen, die sich einem nahezu ins Gedächtnis brennt &#8211; obwohl man ohne große Erwartungen den Film konsumiert. War es vor ca. drei Jahren noch das Regiedebut von <strong>Rian Johnson</strong>, <strong><em>Brick</em></strong>, eine Art Film noir an einer amerikanischen Highschool, der mich zutiefst geflashed hat und den in meinen Augen total überbewerteten Jungdarsteller <strong>Joseph Gordon-Levitt</strong> in meiner Gunst etwas steigen hat lassen, so ist es in diesem Jahr &#8211; und jetzt kommt der Punkt, der mir, neben der unheimlichen Länge dieses Satzes, besonders zu denken aufgibt, wieder ein Film mit Mr. <strong>Levitt</strong> in der Hauptrolle: <em><strong>(500) Days of Summer</strong></em>.</p>
<p style="text-align:justify;">Als erklärter Feind von schmalzigen Romantic Comedys (mit Außnahme von <strong><em>Tatsächlich&#8230;Liebe</em></strong> &#8211; so merkwürdig es klingt&#8230;) ging ich, jedoch vorbelastet vom Schnitt vom Abschlussfilm<em><strong> Verrückt/Verliebt,</strong></em> mit gemischten Gefühlen an diesen Film. Soviel sei verraten: Selten, um nicht zu sagen noch nie, hat es ein Film geschafft, meine Zweifel innerhalb der ersten 30 Sekunden und dazu noch bevor das erste Bild zu sehen ist, komplett wegzuwischen. Okay, doch, vielleicht. Einen ähnlichen Effekt hatte glaube ich damals<em><strong> Kill Bill, Vol. 1</strong></em>, der mich zum <strong>Tarantino-</strong>Jünger konvertiert hat. Aber eine Romantic Comedy, die mit der schriftlichen Botschaft &#8222;Any resemblance to people living or dead is purely accidental&#8230;&#8220; gefolgt von &#8222;Especially you, Jenny Beckman&#8230;Bitch&#8220;, muss man einfach gern haben, oder?</p>
<p style="text-align:justify;">Und somit beginnt ein Film, unkonventiell as can be &#8211; auch wenn die ersten Worte eines anonymen Märchenerzählers das Gegenteil behaupten: &#8222;Das ist eine Boy meets Girl-Geschichte&#8230;&#8220; Dann lernen wir die beiden Protagonisten kennen. Boy: Tom, ein gutherziger Träumer, der von der großen Liebe besessen ist, und Girl: Summer (<strong>Zooey Deschanel</strong>), eine dunkelhaarige Schönheit, die weder an dauerhafte Beziehungen noch an die große Liebe oder Schicksal, glaubt.  Doch ehe wir in die eigentliche Handlung eintreten, gibt man uns zu bedenken: &#8222;Dies ist keine Liebesgeschichte&#8230;&#8220;</p>
<p style="text-align:justify;">Die Geschichte selber verläuft non-linear. Es wird gesprungen zwischen verschiedenen Tagen innerhalb dieses 500-Tage Zyklus und damit werden die verschiedenen Etappen der Beziehung von Summer und Tom besucht. Eingeleitet wird jedes Kapitel (die manchmal nur Sekunden dauern) durch eine Grafik von einem Baum, der passend zum Befinden des Protagonisten zu einem Zeitpunkt in voller Blüte steht oder im nächsten karg und skelettiert einsam in der Landschaft steht. Zusätzlich informiert uns eine Zahl über den jeweiligen Tag. Ganz tarantino&#8217;esk beginnen wir am Ende, können mit diesem zunächst aber noch nicht viel Anfangen.</p>
<p style="text-align:justify;">So ergibt sich aus einzelnen Puzzleteilen das Bild einer romantischen (aber keineswegs typischen) Beziehung, mit all ihren Höhen und Tiefen. Besonders zu begeistern wissen, neben der Leistung der Protagonisten, die vielen kuriosen und überraschenden Einfälle, Filmzitate und tiefgründige, mitreissende Musikuntermalung, die von <strong>The Smith </strong>bis<strong> Simon and Garfunkel</strong> und einer charmanten Karaokeperformance von <strong>Joseph Gordon-Levitt</strong> reicht. Wenn Tom z.B. nach der ersten Nacht mit seiner Holden musical-like zu <strong><em>You Make My Dreams </em></strong>von <strong>Hall &amp; Oates</strong> durch L.A.&#8217;s Straßen tanzt und beim Blick in eine Windschutzscheibe ein spitzbübisch grinsender <strong>Han Solo</strong> zurückschaut, fühlt man sich einfach Zuhause. Warum? Weil damit Gedankenspiele Gestalt annehmen, die man sich in überschwinglichen Momenten bereits selber ausgemalt hat, aber nie auch nur entfernt erwartete, sie im Kino zu sehen.</p>
<p style="text-align:justify;">Ohne zuviel zu verraten: Ich bin kein Fan von HSHEs (Hollywood-Standart-Happy-Ends), aber <strong><em>(500) Days of Summer </em></strong>endet versöhnlich, wenig pompös, wenn auch anders, als man annimmt. Würde ich nach einem Makel auf der sonst weißen Weste des Films suchen, wäre er höchstens hier zu finden.</p>
<p style="text-align:justify;">Es ist kaum verwunderlich, dass <strong><em>(500) Days of Summer</em></strong>, wie zuvor bereits<strong><em> Brick</em></strong>, beim <strong>Sundance Filmfestival</strong> brillieren konnte und somit Zeichen für einen denkwürdigen, charmanten Independent-Streifen gesetzt hat. Hut ab!</p>
<p style="text-align:justify;">Mr. <strong>Levitt</strong>, das ist dann ein weiterer Punkt an Sie. Vielleicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft&#8230;</p>
<p style="text-align:right;"><img src="http://kroogle.files.wordpress.com/2007/11/straydog-negativ.jpg?w=19&#038;h=74" alt="straydog" width="19" height="74" /><img src="http://kroogle.files.wordpress.com/2007/11/straydog-negativ.jpg?w=19&#038;h=74" alt="straydog" width="19" height="74" /><img src="http://kroogle.files.wordpress.com/2007/11/straydog-negativ.jpg?w=19&#038;h=74" alt="straydog" width="19" height="74" /><img src="http://kroogle.files.wordpress.com/2007/11/straydog-negativ.jpg?w=19&#038;h=74" alt="straydog" width="19" height="74" /> </p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
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		<title>Immer nie am Meer</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 13:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jarra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Parrot Pictures]]></category>
		<category><![CDATA[Dennis Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Kein Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Menningmann]]></category>

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		<description><![CDATA[ 

 
       <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kroogle.wordpress.com&blog=2164254&post=707&subd=kroogle&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:center;"><embed src='http://widgets.vodpod.com/w/video_embed/ExternalVideo.892417' type='application/x-shockwave-flash' AllowScriptAccess='always' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer' wmode='transparent' flashvars='&#038;rel=0&#038;border=0&#038;' width='425' height='350' /></p>
<p style="text-align:center;"> </p>
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			<media:title type="html">Jarra</media:title>
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		<title>Outbreak</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 12:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jarra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Cinema Ergo Sum]]></category>
		<category><![CDATA[Extinction]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Horrorfilm]]></category>
		<category><![CDATA[The G.M.O Chronicles]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit bin ich damit beschäftigt, die junge Filmproduktion Cinema Ergo Sum zu unterstützen. Diese arbeitet an der Fertigstellung des Kino-Horrorthrillers Extinction &#8211; The G.M.O Chronicles, dessen Trailer (siehe unten) schon vor einiger Zeit für Aufruhr gesorgt hat. Zum Nachdreh vom 22.10. &#8211; 28.10. zeichne ich mich nun für das Making Of zum Film verantwortlich, wobei [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kroogle.wordpress.com&blog=2164254&post=690&subd=kroogle&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Zur Zeit bin ich damit beschäftigt, die junge Filmproduktion <strong>Cinema Ergo Sum</strong> zu unterstützen. Diese arbeitet an der Fertigstellung des Kino-Horrorthrillers <strong><em>Extinction &#8211; The G.M.O Chronicles</em></strong>, dessen Trailer (siehe unten) schon vor einiger Zeit für Aufruhr gesorgt hat. Zum Nachdreh vom 22.10. &#8211; 28.10. zeichne ich mich nun für das Making Of zum Film verantwortlich, wobei ich nicht nur mein eigenes Material vor Ort drehen werde, sondern auch Zugriff auf das Material vom Hauptdreh habe. Darauß ist bereits ein etwa 5 Minütiger Teamfilm entstanden, <strong><em>Extinction &#8211; Inteam</em></strong>, der sogleich auf Anklang stieß. Dieser wird dem gesamten Team bei Drehbeginn gezeigt. Das &#8222;große Fressen&#8220; beginnt nach Drehabschluss, wenn ich wieder im Schnitt sitze.</p>
<p style="text-align:justify;">Ergo verabschiede ich mich nun mal wieder für eine Woche und empfehle als Appetizer den angesprochenen Trailer.</p>
<p style="text-align:justify;">Noch Fragen? Jörg?</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:center;"><span style="width:425px;display:block;margin:0 auto;"><embed src='http://widgets.vodpod.com/w/video_embed/ExternalVideo.886102' type='application/x-shockwave-flash' AllowScriptAccess='always' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer' wmode='transparent' flashvars='&#038;rel=0&#038;border=0&#038;' width='425' height='350' /> </span> </p>
<div style="font-size:10px;"> </div>
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			<media:title type="html">Jarra</media:title>
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	</item>
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		<title>Bad Boys Never Die</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 09:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jarra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Wiechert]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Finger]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Totgesagte leben länger. Pünktlich zum Abschluss des Studiums sind auch die finalen Arbeiten an Cold Finger, dem Kurzfilm von Kollege Andy Wiechert endlich abgeschlossen, nachdem der Dreh bereits 2008 in Aachen stattfand und ich als Tonmensch und als schweizer Gangster meinen Auftritt hatte. Schönes Ding!
 

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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Totgesagte leben länger. Pünktlich zum Abschluss des Studiums sind auch die finalen Arbeiten an <strong><em>Cold Finger</em></strong>, dem Kurzfilm von Kollege <strong>Andy Wiechert</strong> endlich abgeschlossen, nachdem der Dreh bereits 2008 in Aachen stattfand und ich als Tonmensch und als schweizer Gangster meinen Auftritt hatte. Schönes Ding!<br />
 </p>
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		<title>Potemkin</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 11:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jarra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vogelfrei. Das war&#8217;s also. Die letzten Prüfungen sind gemeistert, jetzt noch das lange Warten auf die Ergebnisse und dann heißt es: Freiheit.
Das Studium ist vorrüber, die weite Welt steht uns offen. Die Abschlussfilme sind im Kasten und erfahren ihren Feinschliff. Einiges an Umbruch steht jetzt an, das Leben kommt in Gang &#8211; Lange Worte, kurzer Sinn: [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kroogle.wordpress.com&blog=2164254&post=656&subd=kroogle&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Vogelfrei. Das war&#8217;s also. Die letzten Prüfungen sind gemeistert, jetzt noch das lange Warten auf die Ergebnisse und dann heißt es: Freiheit.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Studium ist vorrüber, die weite Welt steht uns offen. Die Abschlussfilme sind im Kasten und erfahren ihren Feinschliff. Einiges an Umbruch steht jetzt an, das Leben kommt in Gang &#8211; Lange Worte, kurzer Sinn: REVOLUTION!!</p>
<p style="text-align:justify;">Der Oktober wird die ein- oder andere Überraschung parat haben, aber zur Feier des Tages (und um den Rahmen des Artikels zu schließen), folgend ein Quentchen (Vogel-)Freiheit &#8211; Viel Spaß mit der  Rock-Doku<strong><em> <a href="http://de.sevenload.com/videos/8PrNtW7q-ON-THE-ROCKS-Auf-der-Kippe" target="_blank">On The Rocks &#8211; Auf der Kippe</a></em></strong>, erstmals in voller Länge, in Farbe und bunt!</p>
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			<media:title type="html">Jarra</media:title>
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	</item>
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		<title>Crazy In Love</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 18:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jarra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussfilm]]></category>
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		<category><![CDATA[Naomi Abe]]></category>
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		<description><![CDATA[
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><embed src='http://widgets.vodpod.com/w/video_embed/ExternalVideo.876948' type='application/x-shockwave-flash' AllowScriptAccess='always' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer' wmode='transparent' flashvars='&#038;rel=0&#038;border=0&#038;' width='325' height='250' /></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Hi, Mom!</title>
		<link>http://kroogle.wordpress.com/2009/09/08/hi-mom/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 15:41:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jarra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misc]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Batman]]></category>
		<category><![CDATA[Grund zu Feiern]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit zum Feiern! Heute: Der 100. Beitrag auf Jamming With Jarra. Und wie feiern wir das? Wir verbinden es direkt mit der halb traurig stimmenden, halb tröstlichen Nachricht, dass das Studium an der MHMK just diesen Monat endet und veröffentlichen angemessenerweise&#8230;na? Nein, nicht einen Film. Denn wie das geht, müssen wir noch lernen. Außerdem lassen die Abschlussflicks noch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kroogle.wordpress.com&blog=2164254&post=645&subd=kroogle&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Zeit zum Feiern! Heute: Der 100. Beitrag auf <em><strong>Jamming With Jarra</strong>. </em>Und wie feiern wir das? Wir verbinden es direkt mit der halb traurig stimmenden, halb tröstlichen Nachricht, dass das Studium an der <strong>MHMK </strong>just diesen Monat endet und veröffentlichen angemessenerweise&#8230;na? Nein, nicht einen Film. Denn wie das geht, müssen wir noch lernen. Außerdem lassen die Abschlussflicks noch auf sich warten, weshalb uns die <strong>MHMK </strong>sicher ohnehin noch lang genug <span style="text-decoration:line-through;">heimsuchen</span> begleiten wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Stattdessen gibts heute einmal Buchstabensuppe, mein Fazit zum Thema <strong>Twitter </strong>und eine sicherlich nicht allzu autobiografische Geschichte (natürlich nicht&#8230;) aus dem Leben eines Studenten. Prost! Auf die nächsten Einhundert!</p>
<p> </p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-646" title="ich batman" src="http://kroogle.files.wordpress.com/2009/09/ich-batman.jpg?w=300&#038;h=47" alt="Ich, Batman" width="300" height="47" /></div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:left;">Oder <strong>Aus dem Leben eines Twitter-Wesens</strong></div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:left;"><strong> </strong></div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:left;">
<p><em>Licht fällt durch die halb geöffneten Jalousien. Ich blinzle. Gähne unwillkürlich. Mein Mund schmeckt nach Aschenbecher. Mag an dem Aschenbecher liegen, auf dem ich geschlafen habe. Promille pumpen durch meine Adern. Dezibel rauschen durch meine Gehörgänge. Nichts gewohnt, der Jung. Hör ich sie sagen. Oma.</em></p>
<p><em>Eigentlich ein Grund, nicht zur Vorlesung zu gehen, denke ich mir und will mich fast ein weiteres Mal herumdrehen. Ich lege die Stirn in Falten, drehe mich auf den Rücken und schaue verstört zur Zimmerdecke. Die Kuscheldecke bis über die Nase gezogen. Eine ausgebrannt, verschwommene Möchtegernkarikatur von Stephen Hawking starrt zurück. Deckenspiegel. Skeptisch beäuge ich die Umgebung. Ein Griff neben mich fördert meine Brille zu Tage. Durchblick. Wo bin ich? Kein Plan. Ganz ruhig. Nach einer Entführung sieht es nicht aus. Okay, Lage sondieren. Lehrbücher auf dem Tisch, check. Einstein an der Wand, check. Tote Topfpflanzen, check. Eine akkurat aufgereihte Sammlung Ü-Eier Figuren, check. Josh Hartnett, bauchfrei, im Fotorahmen. Fast wie zuhaus.         </em></p>
<p><em>Aber nur fast, denn neben mir regt sich etwas. Ich hebe die Decke leicht an. Eine nackte Frau. Kenne ich nicht. Sollte ich aber. Denn ich bin auch nackt. Wie ein Blick unter meine Decke bestätigt. Hübsch, sie. Nur: Wer ist sie? Wichtiger: Wer bin ich? Ich bin jung. Ich bin hip. Ich bin Batman.</em></p>
<p><em>Tragischer Held meines eigenen Schicksals. Opfer der industriellen Menstruation. Geisel der Popkultur. Groß. Kahl. Gutaussehend. Muskelbepackt. Sind andere. Vollkommen. Und überbewertet. Bei mir ist Name noch Programm: Bernd. Buschmann. Zurück unter die Decke. </em></p>
<p><em>Denk stark nach. Gestern. Nacht. Bachelorarbeit. Fertig. Vier Monate vor Abgabe. Gelacht. Mich vor Stolz nass gemacht. Zur Feier des Tages einen heben. Welt retten. Noch einen heben. Angemacht von Typen. Abgeschleppt von Unbekannter. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.</em></p>
<p><em>Müsste ja zur Vorlesung. Heut mal egal. Einfach aussitzen. Muss aber pinkeln. Einfach ausschwitzen. Klappt nicht.</em></p>
<p><em>Darauf bedacht nicht groß aufzufallen, schwinge ich meine Beine aus dem Bett und trete fest auf. Auf ein stachelförmiges Etwas. Ein Fest. Ich unterdrücke einen Fluch und freue mich stattdessen, dass meine Kopfschmerzen jetzt nicht mehr so allein sind. Halb humpelnd, halb schleichend bahne ich mir meinen Weg durch das dschungelhafte Zimmer. Unterwegs treff ich Spitzenunterwäsche, Doppel D BH und nen Gürtel mit Rosen drauf. Irrtum. Sommerock. Gar Lieblich. Ich. Nackt. Es zieht. Bisschen kalt. Es drückt. Erstmal Erleichterung schaffen. Runterkommen.</em></p>
<p><em>Verschwinde in dem Raum, der ein Männeken Piss auf der Tür aufweist.  Muss an den Typen auf dem Klo denken. Der an meinen Po wollte. Sagte er zumindest. Höflich. Homosexuell. Kann passieren. Nicht mein Fall. Jedem das Seine. Genau.</em></p>
<p><em>Ich pinkle im Stehen. Pupse. Kratze mich am Po. Dann klappe ich den Deckel hoch. Die Hände wasche ich mir nicht. Bakterien am Wasserhahn. Betrachte aber mein Gesicht im Spiegel. Flaschenböden. Dahinter: Leere Augenhöhlen. Mundwinkel hängen. Male mir mit geborgtem Lippenstift ein Lächeln auf den Spiegel. Ich streiche mir über die Stirn. Ein schwarzer Fleck bleibt zurück. Pest? Ich reibe und reibe, doch er erscheint immer wieder neu. Dann begreife ich, dass der Übeltäter in meiner Hand zu finden ist. Überredet. Händewaschen. Komisch, gestern hatte ich da noch kein Muttermal. Moment, Muttermale färben auch nicht ab. Und bilden auch nur selten Strichlisten in der Handfläche. Ah. Jetzt. Mein Bierdeckel. Hatte ich schon vermisst. Irgendwann muss mir der Platz ausgegangen sein. Vorsichtshalber checke ich die andere Hand. Leer. Wie meine Geldbörse. Vermutlich. Nein. Hand voll. Nase auch. Putzen. Dann zurück zur Hand: Vier dicke Letter. C H R I S. Drei Ausrufezeichen. Weitsichtig. Ihr Name? Sicher. Schlau. Was ne Party. Reicht erstmal. Bis zur Rente.</em></p>
<p><em>Wie in einem dieser Träume: Wir gingen nur was Trinken. Plötzlich: Alle nackt. Komisch. Windig. Kannt ich nicht. War aber okay. Fürs erste Mal. Glückspilz. Wenn ich nur die Details noch wüsste. Ärgerlich. Man bezahlt einen Haufen. Kohle. Nur um sich nicht mehr zu erinnern. Kommt alles wieder. Na ja. Oma nicht. Kommt Zeit. Kommt Rat. Keine Sorge.</em></p>
<p><em>Erstmal zur Vorlesung. Oder? Erstmal am Kopf kratzen. Das tut gut. Aber nachdenklich bleibe ich doch. Schwere Entscheidung. Dumme Sache.</em></p>
<p><em>Zurück: Ich bleib dabei. Ich bleib. Nicht. Vielleicht. Mal sehen. Wo wir gerade dabei sind: Chris. Die Schläferin. Rassig. Geheimnisvoll. Bis zur Nasenspitze zugedeckt. Ich tippe auf: Heilige. Oder Seelsorgerin. In jedem Fall: Retterin in der Not. Ich starre. Sie schläft. Göttlich. Ich wage noch einen kleinen Blick unter die Decke. Mit weichen Knien und hartem Verlangen. Sicherheitshalber. Dass die Chris nicht der Chris ist. Sehr gut. Sie. Dreht sich im Bett. Ich. Verharre. Sie. Schnarcht. Leise. Eine Schönheit. Wie im Paradies. Ich muss tot sein. Der Tod riecht nach Schweiß. Stelle ich beim Schnüffeln an meiner Axel fest. Das Zimmer erscheint wie der Himmel. Brille geputzt. Schade. Sie schmatzt. Und pupst. Sie darf das. Die Strauchdiebin meiner Jungfräulichkeit. Das zersauste Bett. Wie die Landkarte unserer nächtlichen Safari. Ins Reich der Sinne. Schlüpfriger Norden. Staubtrockener Süden. Dazwischen nur gebrochene Latten. Spritztour. Von kurzer Dauer. Treibstoffmangel. Ich ziehe eine Grimasse und verschwinde durch eine Saloontür in der Küche.</em></p>
<p><em>Howdy Partner. Ein Typ mit offener Schädeldecke. Und kleinem Glied. Leblos. Starrt mich an. Bruder, hilf mir, scheint er zu flehen. Einbildung. Versuchsmensch. Puppe für große Mädchen. Ich tauf ihn John. Gummi-und-Plastik-John. Verstehe. Medizinstudentin. Doktorspiele. Ich hau John siegessicher auf die Schulter. Schulter fällt ab. Einarmiger Bandit. Made in Taiwan.</em></p>
<p><em>Der Kühlschrank spendet frischen Orangensaft. Die Kühlschranktür spendet Verwirrung. Polaroidfotos. Kühlschrankmagnete. Ich. Auf einem der Fotos. Mit offenem Mund. Und offener Hose.</em></p>
<p><em>Es hätt so ein schöner Abend sein können. Wie immer. Am Schreibtisch. An der Hausarbeit. Ich. Mit meinem Freund. Der imaginäre Rolf. Geh einen Trinken, hat er gesagt. Sieh was von der Welt, hat er gesagt. Ich bereue nichts. Mh. Mehr Fotos.</em></p>
<p><em>Vielleicht bereue ich doch. Glücksbärchi Boxershorts. Schon cool. So auf dem Kopf. Karaoke. Luftgitarre. Arschgeige. Die Ein-Bernd-Band. Afterhour. Im braunen Salon. Oh my lovely Mister Singingclub. Was ich mir dabei wohl gedacht habe? Ich schau verstohlen zu John. Wort- und armlos starrt er zurück. Ich glaub, ich werd rot. Könnte auch der O-Saft sein, der gar keiner ist, sondern Vodka O. Ohhhh, entfährt es mir. Etwas krabbelt meine Magenwände hoch. Es ist glitschig. Und klumpig zugleich. Ich schlucke. Mich wundert nichts mehr. Auch nicht, dass Chris’ Perso sie als Sabrina ausweist. Der auf dem Küchentisch liegt. Mh. Hey. Schon klar. Ausweis verloren. Bei Zwillingsschwester geborgt. Oder Undercoveragentin. Wie Sandra Bullock. Chris. Vielleicht auch nur ihr fester Freund. Der mich zu Klump haut. Wenn er mich hier mit John erwischt. Kurzer Kühlschrankfoto – Check. Okay. Alle schmächtig. Die Typen. Außer dem Mops. Oben rechts. Der ist drollig. Behaart. Und ein Hund. Trotzdem. Kein Durchatmen. Meine Spinnensensoren schlagen Alarm.</em></p>
<p><em>Denn: Jetzt erst wird mir das unerbittliche Ticken in meinem Kopf bewusst. Bombe. Nein. Küchenuhr. 8:30. Schweiß bricht aus. Gesellt sich zu dem Alten. Cool bleiben. Gleich fängt die Vorlesung an. Ich halt’s nicht mehr aus. Dieses dumme Stück Pflichtgefühl in meinem Schädel. Da muss der Kopfschmerz her kommen. Ich beneide John, den hohlen Kopf. Der grinst vor sich hin.</em></p>
<p><em>Ich könnt ja was verpassen. Locker. Geh doch heut einfach mal nicht hin. Sing ein Lied. Klar. Mein Verstand rast neunzig Kilometer pro Stunde. Der könnt es noch rechtzeitig schaffen.  </em></p>
<p><em>Ungeschickt, halb panisch wie ich nun mal bin, suche ich mir meine Klamotten zusammen, die über das Zimmer verteilt sind. Falle beinahe hin, als ich versuche in mein Hemd zu steigen. Nacken steif. Verwende die Socken als Fäustlinge. Stehgreif. Die Boxershorts auf dem Kopf gehört ja bereits zum guten Ton. Trendsetter. Irgendwas fehlt. Abgesehen von Deo. Und Mundspray. Meine beige Cordhose. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt: Baum. Das letzte Mal muss ich so exstatisch gewesen sein, als ich meinen ersten Milchzahn bekommen hab. Muss meinen Blick von der Venus im Bett trennen. Meine unruhigen Blicke überfliegen das Inventar. Mein überreifer Verstand überfliegt die Optionen. Einstein streckt mir die Zunge entgegen. Du bist reif. Relativ.</em></p>
<p><em>Frische Luft schlägt mir vor der Haustür entgegen. Fährt unter meinen Sommergürtelrosenrock. Ein laues Lüftchen. Belebend. Die Vöglein zwitschern. Niemand zu sehen. Gut. Außer einem Zeitungsautomaten. Der mich frontal anstarrt. „Schlagzeile: Studie bestätigt: Studenten arm dran.“ Armer John. Darunter: „Heute: Christopher Street Day.“ Mh. CSD. Die Ausrufezeichen denk ich mir dazu. Zeitung: Bild. Am Sonntag. Die Tür fällt hinter mir ins Schloss. Das Geräusch hallt noch lange nach.</em></div>
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		<title>Death Race</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 12:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jarra</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auf der Straße des Todes]]></category>
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		<category><![CDATA[Die nie enden wollende Geschichte der Menningmann Zwillinge]]></category>
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		<description><![CDATA[Finale, óle óle! Die nie enden wollende Geschichte der Menningmann Zwillinge, Part 3: Auf der Straße des Todes kommt zu spätem, aber immerhin zu verdientem Ruhm. Kürzlich angemeldet beim Digitalkamera Video Award auf Sevenload.de, hat es das kleine Filmchen aus meiner Feder und entstanden unter meiner Regie in die Top 10 und damit ins Finale gebracht. Ab jetzt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kroogle.wordpress.com&blog=2164254&post=639&subd=kroogle&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Finale, óle óle! <strong><em>Die nie enden wollende Geschichte der Menningmann Zwillinge, Part 3: Auf der Straße des Todes</em></strong> kommt zu spätem, aber immerhin zu verdientem Ruhm. Kürzlich angemeldet <em>beim</em> <strong><a href="http://de.sevenload.com/gewinnspiele/videoaward" target="_blank">Digitalkamera Video Award</a></strong> auf<strong> Sevenload.de</strong>, hat es das kleine Filmchen aus meiner Feder und entstanden unter meiner Regie in die Top 10 und damit ins Finale gebracht. Ab jetzt entscheidet das Volk, also kräftig <a href="http://de.sevenload.com/gewinnspiele/videoaward/video/Kx8nmeH?albumId=IY1IXZk&amp;page=1" target="_self">voten</a>!</p>
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		<title>Alone In The Dark</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 10:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jarra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Dennis Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Kein Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Laurence Weitzig]]></category>
		<category><![CDATA[Otterstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Oyten]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Meller]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine ereignissreiche Zeit im hohen Norden geht zu ende, die Dreharbeiten am Kurzfilm Kein Morgen sind abgeschlossen, und nachdem ich ein wenig zur Ruhe gekommen bin, ist es nun an der Zeit, die Erlebnisse zu reflektieren.
Was bisher geschah&#8230;
In der Zeit vom 5. bis 8. August befand ich mich zusammen mit Kameramann Marc Menningmann und Regisseur [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kroogle.wordpress.com&blog=2164254&post=602&subd=kroogle&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Eine ereignissreiche Zeit im hohen Norden geht zu ende, die Dreharbeiten am Kurzfilm <strong><em>Kein Morgen </em></strong>sind abgeschlossen, und nachdem ich ein wenig zur Ruhe gekommen bin, ist es nun an der Zeit, die Erlebnisse zu reflektieren.</p>
<p><strong>Was bisher geschah&#8230;</strong></p>
<p style="text-align:justify;">In der Zeit vom 5. bis 8. August befand ich mich zusammen mit Kameramann <strong>Marc Menningmann</strong> und Regisseur <strong>Dennis Becker</strong> in Oyten bei Bremen, wo wir die Hütte herichteten, die als Hauptlocation für die Filmhandlung dient. In dieser Endzeitvision trifft der nach einer Katastrophe auf dem Festland vergessene Adam auf die vielleicht letzte Überlebende: Sarah. Diese zieht zu Adam in dessen minimalistisch ausgestattete Hütte und beide lernen zu schätzen, nicht länger allein sein zu müssen. Aber in der ungleich jüngeren Sarah schlummert der Drang aufzubrechen, nachdem ein Signal ertönt, das wohlmöglich auf weitere Überlebende hinweist. Kann Adam sie davon überzeugen zu bleiben?</p>
<p style="text-align:justify;">Die Ausstattung der Hütte verlangte viele Opfer von uns ab. Abgesehen von der brütenden Temperatur, mussten wir uns durch Berge von Spinnen, Insekten, Fliegen und Wespen kämpfen, ehe wir uns die Herren der Hütte nennen konnten. Einmal geräumt, räumten wir sogleich wieder ein, und zwar mit diversen Möbeln aus Gebrauchtmöbelcentern und eigenen Beständen. Nicht jedoch, ohne zuvor den kahlen Wänden den letzten Anstrich zu verpassen. Nach knapp drei Tagen Arbeit sah Adams Behausung schon fast wohnlich aus. Blieb nur noch die Sorge, ob nun nicht tatsächlich ein ungebetener Gast einziehen würde, während es uns zurück nach Köln zog, da die Presse just am Vorabend der Abreise (siehe <a href="http://kroogle.wordpress.com/2009/08/13/in-the-shadows/" target="_blank">unten</a>) über uns berichtete und keinen Zweifel offen lies, wo die Hütte zu finden sei.</p>
<p style="text-align:justify;">So werde ich nun die Dreharbeiten als Regieassistent, sowie als Beauftragter für Script und Continuity begleiten, und, natürlich als aufmerksamer Beobachter.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Freitag, 14.08.2009</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Sonntag sollte zwar der Dreh erst beginnen, aber bereits heute mache ich mich zusammen mit <strong>Marc </strong>und Aufnahmeleitung <strong>Alex Zibold</strong> auf den Weg Richtung Bremen, als fahrbarer Untersatz dient ein Transporter der Familie Becker, der nicht nur aufgrund seiner Form deutlich macht, dass die Beckers einen Pferdehof besitzen, auf dem wir auch nächtigen werden. Trotz sich endlos wiederholender Radioprogramme, die mich bei durchschnittlich 80km/h an eine Zeitschleife erinnert, und eine nächtliche Polizeikontrolle, die feststellt, dass unser Tüv abgelaufen ist, kommen wir heil und in einem Stück am Hof Becker an. Hier empfängt uns bereits <strong>Dennis</strong> mit einem kühlen Malzgetränk. Nach einer kurzen Lagebesprechung geht es dann in die Falle, denn für den morgigen Samstag stehen noch einige organisatorische Punkte auf der Tagesordnung, ehe gegen Abend der Rest vom Team und Hauptdarsteller <strong>Robert Meller</strong> eintrifft.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Samstag, 15.08.2009</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Heute sind Besuche im Bau- und Supermarkt geplant. Langsam kommt leichte Nervosität auf. Morgen geht es tatsächlich los, nach Monaten voller Vorbereitungen.Während <strong>Marc </strong>in Bremen selber unterwegs ist um seine Technikabteilung aufzustocken, begeben sich <strong>Dennis</strong>, <strong>Alex</strong> und ich, nach dem Einkaufen, auf die Suche nach zusätzlichen (ergänzenden) Locations. Wir stoßen dabei etwa auf einen Feldweg am Fuße einiger Windräder, eingerahmt von einer alten verlassenen Fabrik. Die Atmosphäre ist surreal. Gespenstische Schatten rasen im Sekundentakt über die Szenerie, auf uns geworfen von den unermüdlich kreisenden Rotoren der Windräder. Die Sonne knallt, lässt die Luft flimmern, während im hohen Gras und im emporagend Mais die Zikaden vor sich hin zirpen. Die Entscheidung fällt nicht schwer. Wir haben eine neue Location.</p>
<p style="text-align:justify;">Am frühen Abend, nachdem wir zur Base und auf den Hof Becker zurückgekehrt sind, stößt das erste zusätzliche Mitglied hinzu: <strong>René Brodrecht</strong>, ein engagierter junger Kerl, der sich von nun an um die Innenrequisite und Ausstattung kümmern wird. <strong>Alex</strong> und ich räumen inzwischen unser Nachtlager im Familiensitz der Beckers und ziehen in den nebenstehenden Trailer. Der soll bald am Set geparkt werden, wo wir auf die Hütte aufpassen sollen, jedoch ohne fließend Wasser und Strom&#8230;wie rückständig, könnte man meinen. Nennen wir es aber wild romantisch.</p>
<p style="text-align:justify;">Als schließlich Materialassi <strong>Christoph &#8216;Tilli&#8217; Tillmanns</strong>, Produzentin<strong> Mareike Braun</strong>, Tonmann <strong>Hasan &#8216;Superschwanz&#8217; Altay</strong> und Lichtmann <strong>Volker Heinemann</strong> eintreffen, wird das erste (gesponsorte) Bierchen gekippt und der malerische Sonnenuntergang auf der Koppel beobachtet. Abends wird schließlich die ein- oder andere Wurst auf den Grill befördert und gegen 23:00 Uhr trifft nach einer langen Odysee auch endlich Adam alias <strong>Robert Meller</strong> ein. Er fügt sich sofort ohne weiteres in die Gruppe, mit einem Feierabendbierchen und einer Wurst auf der Hand. Na dann kanns ja losgehen!</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Sonntag, 16.08.2009</strong></p>
<p style="text-align:center;"><img style="border:white 5px solid;" title="Alles ready für den Topshot" src="http://kroogle.files.wordpress.com/2009/08/bild1200.jpg?w=250&#038;h=188" alt="Alles ready für den Topshot" width="250" height="188" /></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Adam stöbert in den fast leeren Regalen des Supermarkts. Er nimmt vereinzelt  herumstehende Dosen und Gläser in die Hand&#8230;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Die Nacht endet plötzlich und rau. Gegen 03:00 Uhr titscht <strong>Tilli</strong> wie ein Trampeltier durch unseren Trailer. Dieser hat in der örtlichen Dorfdisco zusammen mit <strong>Volker</strong> die Dorfjugend gehörig aufgemischt, bzw. die ihn. Jedenfalls fällt er über mich her und regt sich von da an nicht mehr. Würde er nicht schnarchen wie ein Regenwaldräumkommado, könnte man annehmen, er sei tot. Nachdem er sich im Kampf über eine Stunde auch noch meinen Schlafsack einverleibt und auf sanfte Schläge ins Gesicht nicht reagiert, gebe ich es auf, schnappe mir meine Sachen und gehe duschen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Hof erwacht langsam zum Leben, während ich frühstücke. Die Ruhe vor dem Sturm.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenig später befinden wir uns fast pünktlich am geräumten Supermarkt, unserer ersten Location. Alte Zeitungen, auch extra für den Film entworfene Ausgaben, zieren die Zeitschriftenablage, Dosen werden aufgereiht, Einkaufswagen liegen im Weg, für Staub müssen wir nur bedingt selber sorgen. Eine massive Holzplatte versperrt den Eingang.</p>
<p style="text-align:justify;">Vor Ort stoßen Maske <strong>Christian Schröer</strong>, Kamerassi<strong> Hagen Schöne</strong> und Set-Runnerin <strong>Marie Treutler</strong> hinzu. Die ersten Einstellungen sind bald im Kasten, noch bevor <strong>Tilli</strong> seinen Rausch auf einer Mauer ausgeschlafen hat. Alles läuft wie am Schnürchen. Problematisch sind vorbeifahrende Autos, Züge und flanierende Fußgänger, schließlich befinden wir uns in einer menschenleeren Welt. Wir drehen uns von innen nach außen. Außen, vor dem Eingang des Marktes angekommen, steigt<strong> Marc</strong> auf den mitgebrachten Pferdetransporter (genau, der mit dem romantischen Duft) und richtet seinen Topshot ein. Als dieser im Kasten ist, ist es Zeit den (bereits zuvor) unaufgeräumten Supermarkt aufzuräumen, während <strong>Dennis</strong>, <strong>Marc</strong> und <strong>Robert</strong> noch einmal alleine losziehen, um Bilder für eine Montagesequenz zu sammeln.</p>
<p style="text-align:justify;">Abends treffen wir uns dann auf dem Hof wieder zu einem gemütlichen Essen und Abendaktivitäten. <strong>Tilli</strong> entdeckt unter anderem sein Talent fürs Treckerfahren. Bei mir macht sich gewisser Schlafentzug bemerkbar. Obwohl Herr <strong>Tillmanns</strong> erneut anstalten macht, das Lager zu stürmen, überzeugt ihn ein unbequemer Achtbeiner, der als blinder Passagier in meinem Schlafsack reiste, den Wohnwagen im Umkreis von einem Kilometer zu meiden. Wer hätte gedacht, dass ich einer Spinne einmal dankbar sein würde? </p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Montag, 17.08.2009</strong></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-615" style="border:white 5px solid;" title="Adams Hütte" src="http://kroogle.files.wordpress.com/2009/08/bild1206.jpg?w=250&#038;h=188" alt="Adams Hütte" width="250" height="188" /></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Adam stellt eine Tasse Tee auf einen großen, alten, mit Büchern und losen Zetteln überhäuften Holzschreibtisch. Er spitzt einen Bleistift an und beginnt anschließend auf einem leeren Blatt zu schreiben&#8230;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Eine erholsame, tillilose Nacht und schon geht es weiter: Der erste Drehtag an Adams Hütte. Heute wird Tee getrunken, während sich Wäsche auf der Leine im Wind wiegt. Das Wetter ist perfekt. Da Adams Gegenpart Sarah erst ab Mittwoch zu uns stößt, gibt es noch keine Dialogszenen. Dennoch entscheidet sich <strong>Dennis</strong> bereits heute mit Tonmann <strong>Hasan</strong> und <strong>Robert</strong> die Gedichte zu vertonen, die Adam im Film schreiben wird und die eine wichtige Rolle spielen, um Adams Charakter zu erschließen.</p>
<p style="text-align:justify;">Als wir vom Dreh zurückkommen, heißt es bereits wieder packen. Morgen geht es zunächst nach Bremerhaven, dann weiter nach Cuxhaven, wo wir bis Donnerstag bleiben werden.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Dienstag, 18.08.2009</strong></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-616" style="border:white 5px solid;" title="&quot;Er würde eine Peitsche nehmen...!&quot;" src="http://kroogle.files.wordpress.com/2009/08/bild1231.jpg?w=250&#038;h=188" alt="&quot;Er würde eine Peitsche nehmen...!&quot;" width="250" height="188" /></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Adam überquert die Straße einer Stadt. Türen stehen offen, Sträucher überwuchern Fenster und verlassene Autos stehen mitten auf der Straße. Außer Adam ist kein Mensch zu sehen&#8230;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Zwei Locations stehen in Bremerhaven auf dem Programm. Zunächst haben wir eine extra für uns gesperrte Straßenflucht, die Adam durchwandert. Herumwirbelnde Zeitung, ein (so schneint es) ausgebranntes Auto und Verfall lassen die Szenerie wirken, als wäre sie aus Filmen wie <strong><em>28 Days Later</em></strong> oder <strong><em>Day of the Dead</em></strong> entsprungen, doch statt Zombies halten schaulustige Anwohner ihr Haupt ins Bild. Dies kostet einige Nerven, zumal wir einen engen Zeitplan haben und sich der Himmel zunehmend bewölkt, aber schließlich ist auch diese Einstellung im Kasten. Danach geht es weiter in die nächste gesperrte Bremerhaven-Straße. Hier kommt unser gesponsorter 16 -Meter-Steiger zum Einsatz. Nicht nur Kamermann <strong>Marc</strong> und Assi <strong>Hagen</strong> wird es ganz mumlig, auch wir, die von unten nach oben schauen, haben so unsere Bedenken ob der wackligen Kanzel in luftiger Höhe. Aber alles geht glatt und wir können bald weiterreisen Richtung Cuxhaven.</p>
<p style="text-align:justify;">Hier angekommen beziehen wir zunächst unsere Feriendomizile. Ich bin mit <strong>Alex</strong>, <strong>René</strong> und <strong>Hasan</strong> bei <strong>Erika</strong> (de Boer) untergebracht, eine Luxusunterkunft verglichen mit unserem kleinen (aber doch feinen) Trailer.</p>
<p style="text-align:justify;">Abends trifft man sich, um <strong>Laurence</strong> willkommen zu heißen, unsere Sarah. Morgen geht&#8217;s ans lang erwartete Wattenmeer. Der Preis: Um 04:00 Uhr muss jeder aus der Falle. In diesem Sinne, gute Nacht!</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Mittwoch, 19.08.2009</strong></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-617" style="border:white 5px solid;" title="Adam und Sarah - Aufbrechen oder bleiben?" src="http://kroogle.files.wordpress.com/2009/08/bild1269.jpg?w=250&#038;h=188" alt="Adam und Sarah - Aufbrechen oder bleiben?" width="250" height="188" /></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Adam klettert auf die Spitze des Deichs. Als er oben ankommt, breitet sich das Wattenmeer vor ihm aus. Bis zum Horizont ist weder Wasser noch irgend ein Hinweis auf das Signal zu erkennen&#8230;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Trotz dieser unchristlichen Zeit, ist die Stimmung im Team weiter gut. Apropos &#8222;unchristlich&#8220;. Zur Stimmung trägt sicher auch <strong>Klaus Kinski</strong> bei, der, dank <strong>Tilli</strong>, Einzug am Set hält (<em>&#8222;Er würde eine Peitsche nehmen&#8230;!&#8220;</em>), sowie die allgemeine Bewunderung für Kamera(a)as(s) <strong>Marc</strong>, der inzwischen sogar von den Schauspielern gerne mit einem freundlichen <em>&#8222;Hallo Maaaarc!&#8220;</em> begrüßt wird. Eigentlich wird inzwischen jeder so begrüßt, ob <strong>Marc</strong> oder Nicht-<strong>Marc</strong>. Verrückt/Verliebt?</p>
<p style="text-align:justify;">Jedenfalls wohnen wir dem Sonnenaufgang am Meer bei, zu dem auch Sarah erwacht. Die Umgebung ist in ein goldenes Licht getaucht und wenn die Kameraaufnahmen nur halb so gut werden, wie die Fotos, haben wir es hier mit einem echten Highlight zu tun. Auch die Presse lässt sich heute erneut blicken und interviewt eingehend <strong>Mareike</strong>. Bewusst werden heute zunächst die Schüsse Richtung Meer abgedreht, da klar ist, dass das Meer, anders als in <strong>Dennis</strong>&#8216; Vision, zurückkommen wird, und die Illusion der Katastophe zerstören wird. Und schon glitzert es am Horizont. Doch egal, die Szene ist so gut wie im Kasten und wir sind durch. Entsprechend des Grfühls in unserer Magengegend taucht <strong>René </strong>plötzlich aus dem Wattenmeer auf, schwingt zwei tote Krebse durch die Luft und jauchzt: <em>&#8222;Frutti di maaaaare!&#8220;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Während es, nach dem Mittagessen, ohne Krebse aber stilecht mit Fischstäbchen und Kartoffelpüree, eine kleine Truppe an den Strand zieht, schließe ich lieber für ein paar kurze Stündchen meine Augen, da klar ist, dass ab 17:00 Uhr wieder am Set zu sein ist.</p>
<p style="text-align:justify;">In abendlicher Stimmung, die sich nicht groß vom Sonnenaufgang unterscheidet, müssen wir also noch einmal ran. Kurze Momente wird um den Tonmann gebangt, der sich offensichtlich am Strand einen kleinen Sonnenstich eingefangen hat &#8211; dieser ist aber dank Kühlakku-geprägter Zuwendung durch Mama <strong>Krug</strong> bald wieder auf den Beinen. Dem ersten Treffen von Adam und Sarah steht nichts mehr im Wege.</p>
<p style="text-align:justify;">Kaputt und zufrieden fallen wir anschließend in die Ferienbude ein und stoßen noch einmal an. Etwas skeptisch lässt uns die erneut kurze Nachruhe werden, denn es geht wieder vor Sonnenaufgang los. Morgen wird das Strandkorbfeld verwüstet, das geliehene Quad kommt zum Einsatz und dann ist es schon wieder Zeit für die Reise zurück gen Hof Becker. Na dann Prost &#8211; Mahlzeit!  </p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Donnerstag, 20.08.2009</strong></p>
<p style="text-align:center;"><img style="border:white 5px solid;" title="Einsamer Strandkorb in verlassener Welt" src="http://kroogle.files.wordpress.com/2009/08/bild1308.jpg?w=250&#038;h=188" alt="Einsamer Strandkorb in verlassener Welt" width="250" height="188" /></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Adam und Sarah laufen zwischen Strandkörben umher. Beim Blick in den Himmel verstummt Sarahs Lachen langsam und ihr Blick wird starr&#8230;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Der Schlafentzug zerrt langsam an der Kondition. Dennoch muss heute ein Strandkorbfeld umgepflügt werden, und zwar ehe die ersten Touris den Strand für sich zu beanspruchen gedenken. Auch die Fußstapfen der Badegäste vom Vortag müssen verschwinden. <em>&#8222;Durchkämmt die Wüste&#8220;</em> aus <strong><em>Spaceballs</em></strong> ist gar nicht lustig, wenn man es am eigenen Leib erfährt. Als alles hergerichtet ist, schnappt sich <strong>Marc</strong> seine geliehene Super8 Kamera und hetzt wie ein Paparazzi hinter <strong>Laurence</strong> her, will damit eine Subjektive Adams darstellen. Für alle Zuschauer ein köstlicher Anblick.</p>
<p style="text-align:justify;">Schließlich geht es raus aufs Wattenmeer für die vielleicht emotionalste Szene des Films. <strong>Marc</strong> sitzt auf dem gewaltigen Quad und filmt den an seinen letzten Kräften zehrenden Adam, der dem Gefährt hinterher hechelt. Damit ist Cuxhaven abgedreht, nachdem die Sachen gepackt sind und an einer Fischbude standesgemäß noch ein Fischbrötchen einverleibt wird, wobei wir im Kreis den heute erschienen Zeitungsartikel im Tagesblatt bestaunen (immerhin auf der Titelseite!), geht es zurück Richtung Oyten. Dabei teile ich mir einen Wagen mit <strong>Robert</strong>, der, dank Anhängerführerschein, in den Genuss kommt, den Quad in die Heimat zu überführen. Dabei unterhalten wir uns über nicht vorhandene Tankstellen auf Bremens Autobahnen, die deutsche Medienlandschaft und Regieikonen wie <strong>Tarantino</strong>,<strong> Jackson</strong>, <strong>Eastwood</strong> und Co.</p>
<p style="text-align:justify;">Als wir auf dem Hof ankommen, ist großes Durchhängen angesagt. Aber nicht für lang. Der heißeste Tag des Jahres (O-Ton RTL Aktuell) bringt die gute <strong>Marie</strong> auf die Idee zum See zu fahren, der unweit unserer Hütte liegt. Gesagt, getan. Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Tillilein und ab dafür! So verbringen wir einen gemütlichen freien Nachmittag am und im See, bevor es gegen 20:00 Uhr zum Abendessen zurück geht und der Tag sein Ende findet.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"> <strong>Freitag, 21.08.2009</strong></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-632" style="border:white 5px solid;" title="Die Nacht wird zum Tage" src="http://kroogle.files.wordpress.com/2009/08/bild13521.jpg?w=250&#038;h=188" alt="Die Nacht wird zum Tage" width="250" height="188" /></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Sarah liegt im Bett. Sie ist noch wach. Die Eingangstür ist nicht richtig zu und klappert ununterbrochen. Sie nimmt den Türgriff in die Hand. Dann zögert sie einen Moment&#8230;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Heute bleibt tagsüber wieder etwas Zeit, seinen Gedanken nachzuhängen. Wir sind aus dem Trailer in die luxuriöse Ferienwohnung der Beckers (direkt über einem der Ställe) gezogen, jedenfalls für zwei Nächte, ehe neue, zahlende Kunden die Betten beziehen. Per Internet werden uns die ersten Schnipsel aus dem <strong><em>Mule</em></strong> Making-Of zugespielt und sorgen für Erheiterung. Während es den Rest wieder an den See zieht und <strong>Dennis</strong>, <strong>Marc</strong> und <strong>Robert</strong> noch Aufnahmen für die Montagesequenz sammeln, schnappe ich mir Tonmann <strong>Hasan</strong> um mich Regieassistent-gerecht um die Nur-Ton Aufnahmen in und außerhalb der Hütte zu kümmern. Nachdem wir alles abgearbeitet haben, von Geschirr, über fließendes Wasser, bis zu Kaffeemahlen und Türeschließen, besuchen wir die anderem am See und sehen dem heutigen Nachtdreh entgegen.</p>
<p style="text-align:justify;">Dieser geht noch einmal richtig an die Substanz. <strong>Volker</strong> macht mit unseren Scheinwerfern die Nacht zum Tage, trotzdem schleichen sich bald erste Ermüdungserscheinungen ein. Da ändert auch das Mittagessen um Mitternacht nichts dran. Als wir gegen 04:00 Uhr morgens in die Falle fallen, bestehen nur noch <strong>Tilli</strong>  und <strong>Volker</strong> auf ein Feierabend-Bierchen. Oder zwei.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Samstag, 22.08.2009</strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-633" style="border:white 5px solid;" title="Technikpark im Einsatz" src="http://kroogle.files.wordpress.com/2009/08/bild1355.jpg?w=250&#038;h=188" alt="Technikpark im Einsatz" width="250" height="188" /></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Adam antwortet nicht. Sarah greift nach einer Dose, die Adam gerade von der Ablage in den Schrank räumen will. Er dreht sich um und sieht Sarahs gepackten Rucksack&#8230;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Da wir gestern nicht das gesamte Pensum geschafft haben, muss heute eine weitere Szene dran gehangen werden. Heute soll der Nachtdreh noch mehr reinhauen. 06:00 Uhr morgens ist für den Drehschluss veranschlagt. Das kann ja heiter werden.Trotz dieser Aussichten läuft alles ganz gut, aber die verlorene Zeit durch die zusätzliche Szene lässt sich nicht wieder wett machen. Entsprechend kurz fällt um Mitternacht die Gratulation zu <strong>Hasans</strong> Geburtstag aus. Eine Runde Sekt für alle und wieder an die Arbeit. Mittagessen gibt es diesmal um 03:00 Uhr. Aber es tut gut, vor allem um sich etwas aufzuwärmen. Ernüchterung macht sich breit. Szene 11 muss morgen nachgeholt werden. Es bleibt spannend. Sind die Rückstände im Terminplan wieder rauszuholen? Morgen ist der unweigerlich letzte Drehtag.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Sonntag, 23.08.2009</strong></p>
<p style="text-align:center;">TEAMFOTO coming soon!</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Beide schweigen. Sarah hat Tränen in den Augen. Sie nimmt ihren Rucksack. Sarah geht zur Tür und öffnet sie. Adam schmeißt die Schranktür zu&#8230;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Heute geht es noch einmal emotional zur Sache. Wir starten am frühen Nachmittag, kaum ausgeschlafen, aber glücklich über jede Minute, die wir hatten, und steigen ein in einen Streit zwischen Sarah und Adam. Die Fetzen fliegen, die Szene verlangt noch einmal alles von Team und Darstellern ab, aber dann ist auch diese &#8222;gestorben&#8220;. <strong>Laurence</strong> ist somit abgedreht, alle Klatschen und applaudieren. Es ist Zeit für ein versammeltes Gruppenfoto, jedoch ohne <strong>Christian</strong>, der uns bereits gegen Morgen verlassen hat. Zum Schluss wird auch ein letztes Mal die Super8-Kamera ausgepackt, um den nach der Strankorbverfolgung verbliebenen Film nicht verkommen zu lassen. Es dämmert. Wie geplant. Zeit für Szene 11. Kurz nach Einbruch der Nacht, hat Adam seinen letzten großen Auftritt. Und dann ertönen die sowohl herbeigesehnten, als auch gefürchteten Worte des Regisseurs: Der Film ist abgedreht! Herbeigesehnt, weil alle bis an ihre Grenzen gegangen sind und nun etwas Urlaub gebrauchen können. Gefürchtet, weil ein so tolles Team zusammengewachsen ist, indem es sich produktiv und mit Spaß arbeiten lässt, aber nun vor seiner Auflösung steht.</p>
<p style="text-align:justify;">Bei grandiosen american style Burgern und Pommes, sowie dem ein -oder anderen Bierchen verklingt der letzte Tag, 00:00 Uhr kommt, es wird diesmal auf meinen Geburtstag angestoßen, ein Trinkspielchen angestimmt, dann ist es auch schon an der Zeit sich von <strong>Robert </strong>zu verabschieden und die letzte Nacht im Hause Becker zu beginnen.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich nehme viel mit aus dieser Produktion, lasse aber auch eine gewisse Sehnsucht nach der traumhaften Gegend rund ums Wattenmeer, die Weiden, Wälder und Windräder zurück, und werde, sollte die Welt tatsächlich einmal untergehen, hier gerne mein Lager in einer kleinen, ruhigen Hütte aufschlagen. Vielleicht sieht man sich?</p>
<p style="text-align:justify;"><em> </em></p>
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			<media:title type="html">Jarra</media:title>
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			<media:title type="html">Alles ready für den Topshot</media:title>
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			<media:title type="html">Adams Hütte</media:title>
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			<media:title type="html">&#34;Er würde eine Peitsche nehmen...!&#34;</media:title>
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			<media:title type="html">Adam und Sarah - Aufbrechen oder bleiben?</media:title>
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			<media:title type="html">Einsamer Strandkorb in verlassener Welt</media:title>
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			<media:title type="html">Die Nacht wird zum Tage</media:title>
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			<media:title type="html">Technikpark im Einsatz</media:title>
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