Archiv für Mai, 2007

Save It For Later

Posted in Now Hearing with tags , , on 22. Mai 2007 by Jarra

Plattentipp der Woche:

The Fray – How To Save A Life

Step one, you say we need to talk.
He walks, you say sit down it’s just a talk.
He smiles politely back at you,
You stare politely right on through.
Some sort of window to your right.
As he goes left and you stay right.
Between the lines of fear and blame
And you begin to wonder why you came.

Let him know that you know best
Cuz after all, you do know best.
Try to slip past his defense
Without granting innocence
Lay down a list of what is wrong
The things you’ve told him all along.
And pray to God he hears you.

As he begins to raise his voice,
You lower yours and grant him one last choice.
Drive until you lose the road
Or break with the ones you’ve followed.
He will do one of two things.
He will admit to everything,
Or he’ll say he’s just not the same
And you’ll begin to wonder why you came.

Where did I go wrong?
I lost a friend somewhere along in the bitterness.
And I would have stayed up with you all night
Had I know how to save a life.

Advertisements

Mind Games

Posted in Misc with tags , , , , , , on 19. Mai 2007 by Jarra

Es soll ja Videogames geben, die es wert sind verfilmt zu werden. Was bislang dabei rausgekommen ist, wissen wir zu genüge- Aber lange kann es eigentlich nicht mehr dauern, bis, nach inzwischen richtig guten Comicverfilmungen, auch gute Gamesverfilmungen entstehen werden. Im Folgenden ein Überblick über drei der filmfreifste, bislang nicht verfilmten Videospielserien, aufgelockert durch drei Beispiele, wie man gute Serien bislang in den Sand gesetzt hat.

RESIDENT EVIL – Hach, was habe ich mitgezittert im ersten Teil dieses genialen Videogames. Dementsprechend waren die Erwartungen groß, als es hieß, man wolle den Stoff verfilmen. Inzwischen sind wir bei 3 Verfilmungen. Und, ganz nüchtern, die ersten beiden waren bereits so grotten schlecht und von der Vorlage entfernt (und doch bemüht irgendwie RE-Flair aufkommen zu lassen –> Siehe Klamotten von Jill Valentine in Apocalypse), dass man sich den dritten gern hätte sparen können, ergo..

daumen_runter.jpg

FINAL FANTASY – Die Games aus der japanischen Spieleschmiede SquareSoft gelten ja mit ihren Vorzeigezwischensequenzen und ellenlangen Gesprächen schon lange als interaktive Filme. Tja, was soll man sagen, besser blieben sie das auch…der große Ausflug ins Kino sah zwar gigantisch aus, so komplett im Computer enstanden, da sahen Konkurrenten wie Toy Story schön blöd gegen aus, aber in Sachen Story hatte das Disney-Pendant die Nase vorn. Zumal The Spirit Inside, so der Name der FF-Verfilmung, quasi nichts mit der eigentlichen Vorlage zu tun hatte. Das ambitionierte Projekt Advent Children sah noch ne Ecke besser aus, aber ist halt, da muss man realistisch sein, nur was für Fans von Final Fantasy VII. Deshalb auch hier…

daumen_runter.jpg

MAX PAYNE – Oja…Film noir – Feeling liegt in der Luft – und zwar par exellence! Selten hat man auf seinem Monitor eine so dichte, dunkle Atmosphäre gespürt wie hier…Seinen besonderen Reiz bezieht Mr. Payne aus den anstatt Zwischensequenzen eingestreuten Comicstrips die 1A vertont wurden…da liegt aber vermutlich auch das Problem einer möglichen Verfilmung. Trotzdem, das Potential ist groß, die Story genial…aber mir reicht auch eine weitere Versoftung. In jedem Fall: Daumen hoch!

daumen_hoch.jpg

DOOM – Ach, was war das ein Spass The Rock als Sarge zuzugucken…nicht. So einen Driss hab ich auch lang nicht mehr vorgesetzt bekommen. Hätte es die Spielserie zum Film nie gegeben, hätte er auch keine Daseinsberechtigung, so als dummdreister Alien Klon. Das einzig Gute am gesamten Film sind die 3 Minuten Film aus der Spielperspektive. Hat was für sich, vielleicht hätte man den ganzen Film so drehen sollen…aber so…

daumen_runter.jpg

STARCRAFT –  Blizzard Entertainment ist ja seit ihren Anfängen mit Warcraft für Perfektion bekannt. In Sachen Gameplay, in Sachen Story, in Sachen Benutzerfreundlichkeit. Doch während Warcraft ja inzwischen in seiner eigenen sich selbstentwickelten „Welt“ dahinsiecht (und schon seit Teil 3 viel Potential vergeben hat!), wartet man als Fan seit nunmehr fast einer Dekade auf die Fortsetzung zur Weltraum-Oper StarCraft. Und heureka, exakt heute, am 19.05.2007, wird bestätigt, worauf wir alle gewartet haben: STARCRAFT II. Nun, selbst die Story aus Teil 1 reicht schon für eine gute Verfilmung, zählt sie doch zu einer der besten Storys auf dem PC-Games Sektor, aber im Hintergrund wird ja an allen 3 Blizzard-Serien ständig weitergearbeitet, denn die Romane zu Starcraft, Warcraft und Diablo stapeln sich inzwischen. Und filmreif, das ist dies Weltraummärchen ohne Zweifel…

daumen_hoch.jpg

METAL GEAR SOLID – Zum Schluss kommen wir zum absoluten König der filmreifsten Videospiele. Hideo Kojimas Spionageserie gehört wohl unumstritten zum Besten, was je auf Konsolen dargeboten wurde. Stundenlange Zwischensequenzen mit Spielfilmcharakter, makellose Syncro, tolle Storys, aber viel zu umfangreich um sie auf 120min Film zu bannen. Dennoch stellt man sich im Moment in Hollywood der Aufgabe, Solid Snake für die große Leinwand zu adaptieren. Da sein Schöpfer direkt beteiligt ist, ist die Hoffnung groß, dass endlich mal eine gute Verfilmung eines Videospiels dabei rausspringen wird…verdient hätte es diese Serie, hoffentlich bildet der Film nicht schlussendlich einen Fleck auf sonst makelloser Weste. Aber selbst wenn, so können wir uns dann zumindest weiterhin auf Metal Gear Solid 4 – Guns of the Patriots  freuen, denn das Game hält bestimmt, was es verspricht…

daumen_hoch.jpg

Wahre Lügen

Posted in Projekte with tags on 16. Mai 2007 by Jarra

 

Where A Truth Lies – New York City, New York. 1952. Ein Mordfall. Zwei Tatwaffen. Drei Verdächtige. Private Investigator Duke Mantee steht vor seinem bislang vertracktesten Fall. Engagiert von Lauren Zorndyk, der jungen Witwe des reichen Zeitungsmagnaten Edward Zorndyk, wird er damit beauftragt den Mord an ihrem Mann zu untersuchen und Licht ins Dunkle zu bringen, wozu das NYPD bislang nicht im Stande war. Er beginnt mit der Untersuchung des Tatorts, befragt Beteiligte wie den Barkeeper Dwight Burton in Zorndyks Stammcasino, und den Beamten Marvin Stagnitti, der die Leiche gefunden hat. Schließlich erfährt er, dass zwei Verdächtige in Gewahrsam genommen wurden und kommt in den Besitz der Verhöraufnahmen. Doch mit jeder Spur, in jeder Schachtel die Mantee öffnet, scheint eine weitere Schachtel zu stecken, bis er sich im Spinnennetz aus Lüge, konstruierten Wahrheiten, Verrat und Hass beginnt zu verstricken. Mantee muss einsehen, dass die Welt für ihn keine autarke, objektive Wahrheit bereit hält und zum Schluss verdankt er es nur seinem Instinkt und Spürsinn, dass er dem Mörder auf die Spur kommen kann, aber dadurch sein eigenes Leben in die Wagschale wirft…

Beim Bund

Posted in Film with tags , , , on 15. Mai 2007 by Jarra

Gestern hatten wir die Möglichkeit beim Test Screening im Cinedom den im August erscheinenden  Der Bund fürs Leben von Granz Henman (Knallharte Jungs, Der Eisbär) vorab betrachten zu dürfen. Nun, man merkt, zunächst macht sich das Gefühl breit ein „Knallharte Jungs bei der Bundeswehr“ zusehen, aber im Laufe des Films entwickeln sich durchaus eigene Qualitäten. Hier zunächst mal, was Constantin verspricht:

Endlich Abi! Und jetzt zur Bundeswehr? „Ganz sicher nicht“, denkt sich Basti (FRANZ DINDA) und geht mit den wildesten Ausreden gewappnet zur Musterung. Dort merkt er allerdings schnell, dass all seine „Wehwehchen“ ihn trotzdem nicht vor der Einberufung bewahren werden. Wie gut, dass er auf den Gleichgesinnten Schleifer (FLORIAN LUKAS) trifft, der ihm für teures Geld die mit Diabetes diagnostizierte Urinprobe seiner Freundin verkauft – der sichere Weg zur Ausmusterung. Voller Vorfreude warten die beiden auf die endgültige Entscheidung des Bundeswehrarztes, der jedoch hämisch grinsend erklärt: „Gratuliere, meine Herren. Sie haben Diabetes … und außerdem sind sie schwanger. Wir sehen uns in der Kaserne!“ Na toll …Als auch Bastis schriftliche Verweigerung aus scheinbar unerklärlichen Gründen (haha, von wegen …) nicht bei der Bundeswehr ankommt, wird der fröhlich Feiernde auf seiner Abiparty von den Feldjägern persönlich abgeholt und in die Kaserne verfrachtet. Und hier warten bereits die gesammelten Alpträume eines jeden Wehrdienstverweigers: herrische Vorgesetzte, groteske Manöver und unsinnige Befehle, die zu allem Überfluss auch noch ständig gebrüllt werden … Muss das denn wirklich sein?Da bleiben Basti nur noch seine neuen Zimmer-Genossen, ein bunt zusammengewürfelter Haufen an Chaoten wie dem von der Musterung bekannten Schleifer, dem wortkargen Ufo (AXEL STEIN), dem Streber Zonk (TILL TRENKEL), Berufssöhnchen Justus (CHRISTIAN SENGEWALD) und dem Anfänger-Rambo Nefzat (KAILAS MAHADEVAN). Zwischen den durchgeknallten Stuben-Genossen entwickelt sich in Kürze dickste Freundschaft, und es zählt für sie nur noch ein Motto: Einer für Alle – Alle für Einen!Doch ausgerechnet diese Chaoten-Truppe soll nun in einem Freundschafts-Manöver gegen die muskelbepackten GIs der US-Nachbarkompanie antreten? Das kann ja heiter werden, denn neben Major Hauptmanns (RONALD NITSCHKE) Lieblingspanzer stehen ein drohendes Strafverfahren, neu gefundene Freundschaften und nichts Geringeres als die Ehre der Bundeswehr auf dem Spiel. Aber: wie kann in so kurzer Zeit aus sechs Weicheiern ein passabler Haufen Bundeswehr-Soldaten werden?DER BUND FÜRS LEBEN ist eine freche und witzige Bundeswehr-Komödie, in der Regisseur Granz Henman deutsche Jungstars wie Franz Dinda, Florian Lukas, Axel Stein und Oona Devi Liebich zu einer zwerchfellerschütternden Grundausbildung antreten lässt. Ronald Nitschke und Jan Henrik Stahlberg komplettieren als Ausbilder die chaotische Einheit.

Nun, was soll ich sagen? Einige erfrischende Lacher, ein paar alberne Stellen, eine zu aufgesetzte aber dennoch tiefenlose Liebesgeschichte, einige derbe Klatscher gegen den Militarismus der U.S.A., aber auch deutscher Nationalsozialismus kommt unter die Räder, das ist Der Bund fürs Leben. Axel Stein macht eine gewohnt gute Figur, die anderen Darsteller machen einen ganz passablen Job, aber der Hauptdarsteller Franz Dinda selber erscheint mir etwas blass. Alles in allem annehmbarer deutscher Durschschnitt, aber auf der Pro-7 Tennie-Film-Skala mit Sicherheit weiter oben anzusiedeln.

Dennoch, selbst wenn man uns extra sagte, Bildqualität, Ton, etc. sind noch nicht ausgereift, ist bereits absehbar, der ganz große Wurf wirds nicht, aber er wird sein (Ziel-)Publikum (männlich, anfang 20) finden. Fraglich allerdings für mich, ob am Schnitt und Tempo noch gearbeitet wird, denn da wurde teilweise für Verwirrung gesorgt. Zum Glück (für Constantin) gab man uns ja die Möglichkeit die Mängel im anschließend ausgeteilten Fragebogen anzumerken. Zum einmal gucken bestimmt gut, aber ich denke man kann auch warten, bis er im TV erscheint…und jede Wette, der läuft bei Pro-7!

straydogstraydog 

Start: 30.08.07

The Best Is Yet To Come

Posted in Projekte with tags , , , , , , on 7. Mai 2007 by Jarra

 

Colorblind soll Nachwuchs bekommen! So zumindest wenns nach uns geht! Während der Erstling im Moment eine Frischzellenkur erlebt um für die Festivals 2007 gewappnet zu sein, wird fleissig an einem Nachfolger gebastelt. Und nicht nur das: Wie in Hollywood mittlerweile Gang und Gebe, gibt man sich ja mit einem Nachfolger nicht zufrieden, nein, man investiert lieber noch mehr Zeit und Geld aus Mut zum Risiko und konzipiert direkt den nächsten Teil (siehe Fluch der Karibik, Spiderman und Co.). Ganz so sinnfrei wollen wir natürlich nicht vorgehen. Die Geschichte um den Namenlosen aus Colorblind ist abgeschlossen, da gibt es nichts dran zu rütteln. Aber man kann ja Filme auch zu losen Trilogien zusammenfassen, nicht verbunden durch ihre Story, sondern durch ihren Style und das Thema. Und genau da packen wir an.

Wir wollen nicht zuviel verraten, aber soviel sei gesagt: Stellte Colorblind eine Hommage an Stummfilm und Expressionismus dar, so werden die Nachfolger sich mit der klassischen Ära des Film Noir und schließlich mit dem Neo Noir beschäftigen. Zudem sind alle 3 von Grund auf unterschiedlichen Geschichten durch die Themen Schuld & Sühne, Wahrheit & Wirklichkeit, Perspektive & Blindheit verbunden, wobei jeder Story ein Themenkreis als Hauptthema vorsteht. Aber genug der langen Reden, während der 3. Teil unter dem Arbeitstitel Carnival Of Rust noch etwas auf sich warten lässt, sollen, wenn alles gut läuft, die Dreharbeiten zum 2. Teil, Where A Truth Lies, basierend auf einer Kurzgeschichte von Ryunosuke Akutagawa, bereits im August starten und im September abgeschlossen werden. Bald mehr Infos und Details an dieser Stelle, vorab aber als Appetizer ein vorläufiges Teaserposter zu Where A Truth Lies. Wir suchen noch Helfer in den Bereichen Darstellerriege, Stab und Catering, aus praktischen Gründen aus dem Kreis Köln, aber gern von überall, die im besagten Zeitraum mitarbeiten möchten.

Cry_Wolf

Posted in Projekte, Studium with tags , , , , , , on 6. Mai 2007 by Jarra

So, der Imagefilm wächst und gedeiht…naja jedenfalls so mehr oder weniger. Der Kontakt zur Theaterakademie Köln funktioniert relativ reibungslos, aber die Gruppe tut sich noch schwer mit Drehplan und Kalkulation. Das Konzept steht aber zumindest. Und zwar verfolgen wir eine Art 3-Akt-Struktur; wir beginnen in einem leeren Theater, eine einsame Person streicht gedankenversunken über die Sitze, besteigt schließlich die Bühne… Von da wollen wir übergehen zu den *räusper* „wunderschönen“ Räumlichkeiten der Akademie, lassen die Dozenten zu Wort kommen, präsentieren Bilder aus dem Kursangebot, dem Alltag, den Prüfungen, des Jubiläums. Apropos Jubiläum: Anlässlich des 10jährigen Bestehens wird am 12.05. ab 19Uhr eine Gala gegeben. Natürlich ist unser Team auch vor Ort um die Lage zu sondieren, die ein -oder andere heiße Szene zu drehen und natürlich das kalte Buffet auszuchecken. Also werf ich mich jetzt schon mit Freuden in meinen Anzug, den Abendgaderobe ist Pflicht! Aber zurück zum Thema: Der beschriebene Mittelteil verfolgt eine ganz eigene Dramaturgie, er stellt das Aufbäumen, die Vorbereitung, das Arbeiten für den großen Moment, den großen Auftritt da, d.h. das Tempo beschleunigt sich innerhalb dieses Teils…und auf dem Höhepunkt angekommen, durchschreiten wir eine Tür und laden auf der Bühne vor einem tosenden Publikum. Geblendet von den Spots, verbeugt sich die erste Garde der Akademie, wir in Rückenansicht dabei, das Licht fällt ganz durch, fade to white, Logoeinblendung…und als Krönung spricht niemand geringeres als Justus Jonas von den DREI FRAGEZEICHEN den Slogan: „Theaterakademie Köln – Hier spielt die Zukunft“. Klingt gut? Na ja, alles noch ziemlich in der Schwebe…und ne andere Gruppe hat Bruce Willies als Sprecher…schade, der wär auch ganz nett gewesen.

Jedenfalls ist im Moment richtig Stress angesagt. Tausend Drehgenehmigungen müssen eingeholt werden, das Theater muss angemietet, das Equipment muss gecheckt werden. Und Freitag bedarf es einer Präsentation vor den 4 Unternehmensleitern. Und nebenher sollen wir dann noch Referate und Fotoprojekte für andere Kurse entwickeln…ganz zu schweigen, dass wir bereits jetzt die erste Idee für unseren Abschlussfilm aufs Papier bringen sollen.

Und das drängt in der Tat: Jedem ist bewusst, nur 4 Leute werden ihre Filme verwirklichen können, der Rest besetzt (leider, leider) Kamera, Ton und andere Posten. Klingt blöd? Ist es auch. Na ja, jedenfalls muss jetzt dafür gesorgt werden, dass meine Idee gut verkauft wird, damit ich gleich Leute finde, die bereit sind daran mitzuarbeiten. Der Arbeitstitel lautet *trommelwirbel* Crying Wolf. Inspiriert ist der Film, der laut dem aktuellen Wissensstand 20 Minuten lang sein soll, von Rian Johnson’s Regiedebut Brick, welcher eine klassische hardboiled Crimestory an einer High School spielen lässt. Und Film Noir an einem deutschen Gymnasium? Das wär doch mal was! Wenn man dann noch etwas den Zeitgeist berührt, indem man das Ganze anlehnt an die schreckligen Amokläufe, kann man eine spannende Story entwickeln, wobei, das ist mir wohl bewusst, der Grad des guten Geschmacks ein kleiner ist. Schließlich soll die Thematik ganz und gar nicht lächerlich gemacht, noch ohne den nötigen Ernst und Respekt behandelt werden. Ein Quasi-Exposé ist auch fertig, aber das ist mit Vorsicht zu genießen, wir sprechen hier von „vorläufig“! Trotzdem viel Spaß dabei, Kommentare, Ideen, Anregungen, wie immer erwünscht!

Knapp ein Jahr nach dem grausamen Amoklauf am Gutenberg Gymnasium in Erfurt. David Lupino ist ein stiller, von den meisten Mitschülern gemiedener Einzelgänger. Sein Abschluss hängt am seidenen Faden. Nicht ganz unschuldig daran sind diverse Vorkommnisse in seiner Vergangenheit, die ihm diese Einzelgänger-Attitüde und die Missgunst des Direktors eingebracht haben. Doch Davids Duck-dich-weg-Methode wird auf die Probe gestellt, als er erfährt dass zur Jährung des Massakers in Erfurt ein unbekannter Mitschüler einen Amoklauf plant, der alles bis dahin Gesehene in den Schatten stellen soll. Mitschüler, Direktor, Lehrer sogar die Polizei schenken ihm keinen Glauben. Er stellt auf eigene Faust, nur unterstützt von seiner Halbschwester Jessica Nachforschungen an, eine falsche Fährte lässt den jungen Mann jedoch eine Massenpanik auslösen, woraufhin er auf unbestimmte Zeit der Schule verwiesen wird – und sollte er in dieser Zeit auch nur einen Fuss auf das Gelände seiner Lehranstalt setzen, so droht ihm der sofortige Rausschmiss. Schlimmer noch, sein auffälliges Verhalten lässt den Gebrandmarkten selber als potentiellen Amokläufer dastehen. Hat man ihn früher mit Ignoranz gestraft, so bringt man ihm nun nur Feindseligkeit entgegen. Sogar Jessica kann ihm nicht mehr vertrauen und wendet sich von ihm ab. Als David daraufhin trotzdem weitere Nachforschungen anstellt, entdeckt er, dass dieses sorgfältig geplante Massaker weite Kreise zieht…seine alte Gang und sogar der Lehrstuhl haben hier offensichtlich die Finger im Spiel – und er selber ist der auserkorene Sündenbock. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. David bricht nachts in die Schule ein um Beweise zu sammeln und findet etwas, mit dem er am wenigstens gerechnet hätte. Konfrontiert mit seiner Vergangenheit, wird dem jungen Mann das ganze Ausmaß dieser Verschwörung klar, doch bleibt kaum mehr Zeit. Er muss sich entscheiden: Weg gucken und ein Blutbad an seiner Schule in Kauf nehmen oder aber alles auf eine Karte setzen und seinen Rauswurf oder gar sein Leben  riskieren, aber unzählige Leben retten. Er muss erkennen, manchmal ist da mehr als man erst sieht…besonders wenn der Wolf im Schafspelz steckt…

The Long & The Short Of It

Posted in Film with tags on 1. Mai 2007 by Jarra

a-band-apart-negativ.jpg

Wie jeden Monat, gibt es auch diesmal auf StrayDogs Pictures aktuelle Filmbewertungen für den Monat April, kurz und bündig, auf den Punkt gebracht.