Archiv für Juli, 2007

Bullseye!

Posted in Film with tags , , , , , , on 25. Juli 2007 by Jarra

Nun, Quentin Tarantinos neuster Streich DEATH PROOF – Todsicher ist nun endlich, abgetrennt von Rodriguez‘ Beitrag zu Grind House, im deutschen Kino erschienen. Tja, was soll ich sagen? Es ist wohl Zeit sich zu korrigieren!

Vor knapp einem Monat sah ich für das Double Feature, welches bei uns einzeln auf den Markt kommen sollte, keine große Zukunft beschieden. Hauptkritikpunkte gerade bei Tarantinos Part waren meiner Meinung nach einige Längen, flache weibliche Charaktere, zwar geplante, aber ärgerliche Filmrisse, etc. Was sollte daran schon eine 30minütig längere europäische Fassung ändern? Und die Antwort: Nichts! Zumindest, was die Längen angeht, die sind nachwievor enthalten. Aber: EGAL! Dieser Mix aus epischem und dramatischem Film (letztes Semester noch gelernt 🙂 ) funktioniert nun viel besser! Unglaublich, aber wahr, die 30 zusätzlichen Minuten werden so dankbar angenommen, wie in keinem anderen Film, den ich kenne. Und dabei handelt es sich nicht nur um längere Storypassagen, sondern auch um kleinste Action-Schnipsel wie zum Beispiel ein Motorrad-Fahrer, der volle Wucht und unverhofft gegen ein Tor kracht – oder ein noch wuchtigeren Abschluss für Kurt Russel alias Stuntman Mike, Bruder von Stuntman Bob. Aber kommen wir einmal zu den längeren Passagen. Als Zuschauer freut man sich mit Kurt Russel ungemein auf seine Belohnung, als er Butterfly brav das verlangte Gedicht aufsagt. Als die Dame endlich nachgibt und Stuntman Mike einen Lapdance verspricht, freut man sich umso mehr für die Hartnäckigkeit des Stuntfahrers. ABER in der amerikanischen Fassung: Nix da…Filmriss. Doch wir Europäer dürfen uns diesen erotischen Moment tatsächlich in seiner vollen Länge gönnen. Storytechnisch nicht weltbewegend, aber schön anzusehen. Aber einen wichtigen Anhang für die Story bildet das Ende des ersten bzw. der Anfang des zweiten Teils. Als Stuntman Mike im Krankenhaus liegt, diskutiert der hard boiled Sherrif noch länger mit seinem Sohn Nr. 1 – auch schon hinlänglich zukünftiger Taten dieses Serienmörders. Darauf hin folgt eine schwarz weiß Szene à la Kill Bill und führt die neuen Mädels ein. Viel früher als im Original und auch der gute Stuntman Mike, darf 14 Monate nach seinem geplanten Unfall, wieder auftreten. Während er in der Grind House – Fassung erst wieder Teil des Geschehens ist, als er die Mädels auf dem High Way erspäht und die Verfolgung aufnimmt, geht er hier schonmal vor ab auf Tuchfühlung und Quentin bedient dabei alle Klischees, die im Laufe der Jahre über seine Person bekannt geworden sind, vor allem seinen Fuss Fetisch. In jedem Fall ein denkwürdiger Moment, vor allem ist diese Bonusszene extrem wichtig, um sich schonmal mit dieser neuen Mädelsgruppe vertraut zu machen, der Kritikpunkt mit den flachen Charakteren ist Geschichte und auch Stuntman Mike wirkt noch ne Ecke cooler. Irgendwie zünden in diesem Zusammenhang auch die Gags besser, eine wahre Freude. Überhaupt wirkt der Film auch nicht mehr so ungeschliffen wie in der amerikanischen Fassung: Wenige Tonsprünge, kein Filmriss, weniger Filmgrain. Geschmackssache, aber als Vermarktungsstrategie für den Mainstream bestimmt nicht verkehrt. Zu den Actionsequenzen, vor allem den abschließenden Katz und Maus Spiel muss man eigentlich nichts mehr sagen. Mega geile Stunts, toller Nervenkitzel und das mit High Speed…auf der großen Leinwand noch beeindruckender. Es hat wirklich Spass gemacht, sogar das (hier gar nicht mehr sooo plötzliche) Ende wirkt nicht mehr deplatziert. Einziger Kritikpunkt: Der vollkommen dämliche, lispelnde und unbekannte Sychronsprecher von Meister Tarantino höchst persönlich. 

Ich würde behaupten, es ist und bleibt ein Film für die Fans, so sehr überwiegen die Anspielungen und Cameos, die Tarantino aus früheren Filmen eingebaut hat, aber in dieser europäischen Fassung sind mit Sicherheit nicht nur die Fans gut bedient, sondern auch die, die es werden wollen! Ganz großes Schmuddelkino! Da Grind House als solcher bereits 4 StrayDogs erhalten hat, muss ich hier wohl noch einen drauf legen. Obwohl man sich damit jetzt nicht vertun darf! Ein zweiter Pulp Fiction ist Death Proof sicher nicht, aber durch meine positive Überraschung dieser Fassung, bleibt mir nichts anders als volle Punktzahl zu geben!

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Feuerblume

Posted in Now Hearing with tags , , , on 18. Juli 2007 by Jarra

Für einen geliebten Menschen, möge die Nacht wie der Tag erstrahlen. 

Yellowcard – Light Up The Sky

You’re making a choice to live like this,
And all of the noise,
I am Silence.
We already know how it ends tonight,
You run in the dark through a firefight.
And I would explode just to save your life,
Yeah I would explode.

Let me light up the sky,
Light it up for you.
Let me tell you why,
I would die for you.
Let me light up the sky.

I can’t find a wall to pin this to,
They’re all coming down since I’ve found you.
I just wanna be where you are tonight.
I run in the dark looking for some light,
And how will we know if we just don’t try,
We won’t ever know.

Let me light up the sky,
Light it up for you.
Let me tell you why,
I would die for you.

Let me light up the sky,
Light it up for you.
Let me make this mine,
I’ll ignite for you.

Let me light up the sky,
Just for you tonight.
Let me help you fly,
Cause you won’t have time.

To cover your eyes,
Or get your disguise,
They won’t ask you why,
They just watch you die.

And it’s still so hard to be who you are,
So you play this part,
And the show goes on.
But you’ve come this far with a broken heart,
Yeah you’ve come this far,
And you’re broken…

Let me light up the sky,
Let me light up the sky.

Kurz und Schmerzlos

Posted in Film with tags on 1. Juli 2007 by Jarra

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Wie jeden Monat, gibt es auch diesmal auf StrayDogs Pictures aktuelle Filmbewertungen für den Monat Juni, kurz und bündig, auf den Punkt gebracht.