Archiv für Dezember, 2007

Hilfe, es Weihnachtet sehr

Posted in Now Hearing with tags , , , , on 24. Dezember 2007 by Jarra

Zur Feier des Tages entsprechende Mucke auf die Ohren. Frohes Fest!

ANBERLIN – Baby, Please Come Home

(Christmas)
The snow’s coming down
(Christmas)
I’m watching it fall
(Christmas)
Watching the people around
(Christmas)
Baby, please come home
(Christmas)
The church bells in town
(Christmas)
They’re ringing a song
(Christmas)
Oh the happiest sound
(Christmas)
Baby, please come home

They’re singing Deck the Halls
But it’s not like Christmas at all.
I remember when you were here
And all the fun we had last year.

(Christmas)
Pretty lights on the tree
(Christmas)
And I’m watching them shine
(Christmas)
You should be here with me
(Christmas)
Baby, please come home

They’re singing deck the halls
But it’s not like Christmas at all.
I remember when you were here
And all the fun we had last year.

(Christmas)
If there was a way,
(Christmas)
I’d hold back these tears
(Christmas)
But it’s Christmas day
(Christmas)
Baby, please come home

Spiel mir das Lied vom Tod

Posted in Film with tags , , , , , on 22. Dezember 2007 by Jarra

Once upon a time, in New York City in 1941…at this club open to all comers to play, night after night, at a club named „Minton’s Play House“ in Harlem, they play jazz sessions competing with each other. Young jazz men with a new sense are gathering. At last they created a new genre itself. They are sick and tired of the conventional fixed style jazz. They’re eager to play jazz more freely as they wish then… in 2071 in the universe… The bounty hunters, who are gathering in the spaceship „Bebop„, will play freely without fear of risky things. They must create new dreams and films by breaking traditional styles. The work, which becomes a new genre itself, will be called… „COWBOY BEBOP

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„Die Bebop, unendliche Weiten. Sternzeitalter 2071. Logbuch des Kapitäns. Das Hühnchen schmeckt wie Gummi…“ So, oder so ähnlich geht es auf diesem alten Kahn zu, der in einer fiktiven Zukunft zwischen den Planeten das Sonnensystems pendelt, immer auf der Jagd nach dem nächsten Kopfgeld. Die Besatzung ist eine illustre Runde von Outlaws, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Spike Spiegel, eigentlicher „Held“ der Serie, gibt sich gewohnt cool, aber mit seiner Vergangenheit beim Red Dragon Syndikat konfrontiert, kann er auch ernstere Züge annehmen. Sein Partner und Kapitän der Bebop, Jet Black, hat vor seiner Karriere als Kopfgeldjäger auf der anderen Seite des Gesetztes operiert. Er war Bulle, hat im Einsatz seinen Arm verloren und irgendwann frustriert den Dienst quittiert. Über Faye Valentine, die Femme Fatale der Crew, ist de facto noch weniger bekannt, nichtmal ob dies ihr richtiger Name ist. Fest steht nur, sie ist eigentlich weitaus älter, als man ihr ansieht, aber sie wurde bei einem Unfall, als die Menschheit begann das Universum zu besiedeln, eingefrohren, für Zeiten, in denen die Medizin weit genug wäre, sie zu behandeln. Sie ist chronische Glücksspielerin und fast immer schlecht gelaunt. Die letzten beiden Mitglieder sind die junge Ed, ein Hackergenie von der Erde und der zugelaufene Hund Ein, vermutlich das intelligenteste Wesen im bekannten Raum.   

Nunmehr 10 Jahren sind sie unterwegs, die Spacecowboys, seit das Studio Sunrise sie unter der Leitung von Shinichiro Watanabe, begleitet vom genialen Score einer Yoko Kanno, auf den Weg geschickt hat. Grund genug, anhand eines kleinen Rückblicks den Werdegang der Bebop, und einer der beliebtesten und einflussreichsten Animeserien, nachzuzeichnen.

Erzählt wird das 26-teilige Epos in Episodenform, wobei jede Geschichte in sich abgeschlossen ist und selten zurückgegriffen wird, auf vergangene Episoden. Dies ermöglicht es, bereits etablierte Stimmungen und Charaktermarotten einmal komplett über den Haufen zu schmeissen. Nicht umsonst gilt Cowboy Bebop als der Eintopf unter den Animes. Soviele Genres, wie hier von Episode für Episode, vermischt werden, hat man selten gesehen. Wollte man aber einen Überbegriff finden, könnte man das ganze als „Sci-Film noir Western“ bezeichnen. Nichtsdestotrotz zieht sich ein roter Faden durch die Abenteuer, der oft in Form von Doppelfolgen weitergesponnen wird. Hier stehen Spikes Vergangenheit, seine Fede mit dem Red Dragon Syndikat, seinem ehemaligen Waffenbruder Vicious und seiner Flamme Julia, im Vordergrund (z.B. Jupiter Jazz, The Real Folk Blues, Ballade Of Fallen Angels). Dennoch wird auch den anderen Charakteren viel Platz eingeräumt, jeder bekommt mehrere Episoden spendiert, in der die anderen Protagonisten etwas kürzer treten müssen. Faye ist auf der Suche nach ihrem Gedächtnis (My Funny Valentine, Speak Like A Child, Hard Luck Woman), Jet kämpft mit den Geistern der Vergangenheit (Black Dog Serenade, Boogie Woogie Feng Shui, Ganymede Elegy) und im Falle von Ed, so ist diese auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater (Mushroom Samba, Jamming With Edward). Zwischendurch wird das ganze aufgelockert von wohldosierten Comedyepisoden (Toys In The Attic, Stray Dog Strut). Besonders zu empfehlen sind auch die Episoden Cowboy Funk, in der Spike gegen einen Kopfgeldjäger namens Andy antritt, da sich beide auf der Jagd nach dem berüchtigten Teddy Bomber ständig in die Quere kommen und Pierrot Le Fou, in der es Spike mit einem durchgeknallten Killer aufnimmt, der eine Mischung aus Batmans Joker und Pinguin zu sein scheint und unseren Helden in einem Cybervergnügungspark zum letzten Gefecht herausfordert.

Die gesamte Storyspirale schlängelt sich auf diese Weise bis zu einem unausweichlichen Finale, das wahrhaft weiß zu berühren. Dies macht Cowboy Bebop sicherlich zu einer der aufregensten Serien unserer Generation, wenngleich man eingestehen muss, dass die deutsche Synchronisation zwar gut eingesprochen, aber teilweise doch arg vom Original abweicht, und dass die Begrenzung von 25 Minuten pro Episode teilweise den Tiefgang leicht vermissen lässt.

Was soll man abschließend also groß sagen? Für jeden etwas dabei. Mitreissende Story, starke Charaktere, genialer Soundtrack, tolles Szenario. Ganz großes Kino im Serienformat! Aber apropos Kino, Cowboy Bebop hat es ja auch bereits vor geraumer Zeit ins Kino geschafft! Nachfolgend der englische Trailer, der vielleicht Lust auf mehr macht.

Old Boy

Posted in Studium with tags , , , on 21. Dezember 2007 by Jarra

Vergangenen Dienstag war es mir vergönnt, bei einem kleinen Filmchen von Kollege Dennis Becker  als Tonmeister aushelfen zu dürfen. Entstanden ist dabei, mit Chris Glassl hinter und Gregor Schlattmann vor der Kamera, ein kleiner Teaser, zu einer Idee, die Herrn Becker  schon länger vorschwebte. Web; Lock handelt von einer armen Seele, die ohne ersichtlichen Grund weggesperrt wird und zur Kommunikation zur Außenwelt lediglich ein Blog besitzt. So wie ich, quasi… 🙂

Den erwähnten Teaser gibts bald in der finalen Version an dieser Stelle!

Touch Of Evil

Posted in Studium with tags , , , on 9. Dezember 2007 by Jarra

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Nach Monaten der Vorbereitung, vom Konzept zur fertigen Produktion, ist dieses Wochenende nun endlich die Studioaufnahme zu ENIGMA – Dem Rätsel auf der Spur über die Bühne gegangen. Alle waren ziemlich ausgelaugt, hatten aber auch viel Spass und das Ergebnis kann sich bereits jetzt, vor der Post-Produktion sehen lassen. 

ENIGMA – Ein Sendeformat, das sich als Persiflage auf TV-Kassenschlager wie X-Factor und Galileo Mystery versteht. Aus der Taufe gehoben von 10 fleissigen Studenten der MFM, mit viel Unterstützung aus der Dozentschaft und Medienlandschaft. Zusammen stellten wir uns einer der existenziellsten, noch ungelösten Frage der Menschheit: Gibt es den Teufel in Köln? Unser begnadeter Moderator Abra K. Dabra (Oliver Unkel) geht dieser Frage mit seinem Team, den Außenreportern Ansgar Lindenthal (Simon Gosejohann) und Monika Wollhaus (Lynn Cruchten) auf den Grund. Letztere werden dabei unterstützt vom Wünschelrutengänger Hans-Dieter ‚Dingenskirchen mit der Wünschelrute‘ (Thilo Gosejohann), der versucht, einen Beweis ausfindig zu machen, dass der Teufel im Mittelalter eine Wasserleitung von Trier nach Köln baute und somit den Dom verfluchte. Monika versucht sich außerdem daran, das Geheimnis, das hinter der Pechsträhne des 1. FC Kölns steckt, zu ergründen. Kann auch hier der Teufel die Finger im Spiel haben? Dabra empfängt derweil im Studio einige Gäste, Experten des Okkulten, die ihn des Rätels Lösung näher bringen sollen. Kanalbauexpert (Manuel Rösgen), Archälogin (Marina Welsch), Kartenleserin (Alexandra Klingor) und Fussballhistoriker (Stefan Heinrichs) führen zu eine Spur, der unser Team vielleicht lieber nicht gefolgt wäre… 

Schwerpunkt war, wie erwähnt, die Studioaufnahme unter Live-Bedingungen, aber auch im Vorhinein wurden bereits fleissig zweierlei Einspieler, ein Cold Opener, ein Indikativ, Musik und sogar Werbung (dafür Dank an das frische Film & Fernseh-Semester  ’07) produziert.

Am 30.11. und 01.12. hatten die Technikproben stattgefunden, die bereits, dank tatkräftiger Unterstützung von Technikass Mehdi Javaheri und Regisseur Ralf Müller (u.a. Unter Volldampf, Big Brother) relativ gut liefen. Dennoch blieb es spannend, denn erst dieses Wochenende würden die von mir eingeladenen und von uns zuvor gecasteten Schauspieler ihre Qualitäten unter Beweis stellen.

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Dabei stand in der Woche vor der Aufzeichnung noch eines unter keinem guten Stern. Einige Einspieler mussten noch fertig geschnitten werden, aber am härtesten traf uns dann die plötzliche Absage zweier Schauspieler. Ersatz musste her und zwar pronto. Dies und änhliche Zwischenfälle bescherten der geschätzten Frau Regie Naomi Abe das ein -oder andere graue Haar. Dennoch, die Teams, sowohl in der Aufnahme als auch im Studio, waren eingespielt. Eigentlich konnte da nichts mehr schief gehen, eigentlich…

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Als dann der große Tag der Schauspielerproben und der Aufnahme gekommen war, lief zunächst alles wie am Schnürchen. Die Darsteller fühlten sich gut in ihre Rollen ein, die Ersatzleute übertrafen die Ausgefallenen, die Technik lief, bis auf wenige Ausnahmen, problemlos. Ich hatte meine Position hinter der Kamera 4 im Griff und genoss den zwar anstregenden, aber lohnenden Freitag. Zum Schluss machten wir eine letzte heiße Probe und waren beim Betrachten im Nachhinein bester Dinge, dass Samstag alles glatt laufen würde.

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Überraschend früh, bei der ersten Aufnahme, legten wir auch bereits ein sehr gutes Take vor, leider gab es zwei kleine Technikpatzer, die das Ergebnis erheblich schmälerten. Der finale Durchgang, unter extremen Bedingungen, da Sauerstoff inzwischen rar im Studio war und die Temperatur bedenklich anstieg, verlief dann leider auch nicht so perfekt wie noch der erste, aber zumindest von der Technik her, gab es keine Patzer. Ärgerlich war jedoch im Nachhinein die Erkenntnis, dass die zweite Aufzeichnung auf ein Band mit Bandfehler erfolgte, weshalb die letzten 4 Minuten dieses 30 Minuten-Formats unbrauchbar waren. Tja, der Teufel steckte wohl tatsächlich in Köln. Dennoch, die Post Produktion wird’s schon richten. 

Denn im Endeffekt waren alle Beteiligten mit dem Ergebnis sehr zufrieden und wir freuen uns schon bald auf eine komplette DVD-Edition, vollgepackt mit Making Of, Setfotos, Outtakes, etc. Danke an alle Beteiligten!  

 

Tanz der Teufel

Posted in Film, Studium with tags , , , , , , , on 5. Dezember 2007 by Jarra

Am 2. Dezember fand im Kino des Museum Ludwig ein vom Filmbüro NW ausgerichtetes Symposium namens Die dämonische Leinwand statt. Von 09:30 bis in den späten Abend bot dieses Forum Diskussionsanregungen zur Wiederbelebung des phantastischen Genre-Films, also die Sparte Fantasy, Horror und Sci-Fi. Grade hier in Deutschland ist man ja immernoch der Meinung, diese Genres sind nur Hollywood’s Traumschmiede vorbehalten. Das dies nur bedingt zutrifft bewies nicht zuletzt auch Guillermo del Toro’s Kriegsmärchen Pan’s Labyrinth.

Aber was Deutschland betrifft, so fröhnen wir nicht umsonst im Ausland den Ruf, ernste Menschen zu sein, die Dramen aus dem Hier und Jetzt inszenieren können, die meisten Versuche auf amerikanischen Wellen mitzuschwimmen (zum Beispiel im Zuge der Teenie-Slasher Welle), sind allerdings grandios gescheitert. Fast kein Wunder also, dass man bei einem TV-Redakteur auf Granit beisst, will man ihm einen phantastischen Stoff schmackhaft machen. Bleibt also nur das Kino.

Unserer kleinen studentischen Schar von interessierten und bekennenden Fans, nicht auch bereits das ein -oder andere Mal daran dachten, einen Horrorfilm zu drehen, bekam leider, seminarbedingt, nur die letzte Gesprächsrunde gegen 16:30 mit, an der Peter Henning, Filmemacher, Autor und Professor für Drehbuch, sowie Dozent für Dramaturgie an der ifs Köln, Benjamin Reding, Filmemacher aus Berlin, der mit seinem Zwillingsbruder Dominik Filme wie Oi Warning oder in jüngster Zeit Für den unbekannten Hund geschaffen hat, sowie Franz Müller, Filmemacher (z.B. Kein Science Fiction) aus Köln, teilnahmen. Thematisch ging es um die Chancen sich auf dem deutschen Markt mit einem phantastischen Stoff zu behaupten. Ergebnis: Die Chancen stehen schlecht. TV und Kino bieten wenig Anlaufschancen, im Ausland hätte man eher die Möglichkeit Geldgeber zu finden. Aber niemand schloss aus, dass die boomende Umstrukturierung der Branche hin zu Video-on-Demand und kostenfreien Filmen im Bereich YouTube und Co. sich nicht doch als Sprungbrett anbieten würde. Tipp von Peter Henning: Augen aufhalten, wie sich der Markt entwickelt und experimentieren.

Im Anschluss an diese recht interessante Runde, die jedoch beendet wurde, als sie grad richtig in Fahrt kam, gab es einen kleinen Umtrunk, dem sich ab 18:30 das Filmprogramm anschloss. Gezeigt wurden

Kaltmiete – Ein Film von Gregor Buchkremer, entstanden als Abschlussfilm an der KHM. Der mit 45 Minuten recht lang geratene Kurzfilm handelt von einer WG junger Leute, die Probleme mit einem ihrer Mitbewohner bekommen. Diese verlässt einfach nicht mehr sein Zimmer und meidet den Kontakt mit jedem. Als die friedlichen Versuche fehlschlagen, den Freund vor die Tür zu locken, beginnt der Psychoterror. Der Film lebt von seiner dichten Atmosphäre und einem recht gelungenen Twist am Ende, dennoch waren sich die meisten Zuschauer einig, dass die Geschichte auf 20 Minuten verkürzt eventuell mehr Würze gehabt hätte. Dennoch gelungen!

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NimmerMeer – Nicht nur Das Leben der Anderen hat in jüngster Zeit den Oscar nach Deutschland geholt. Dieser Film von Toke Constantin Hebbeln konnte diesen einheimsen, wenn auch in der Studentenversion. NimmerMeer erzählt die Geschichte vom kleinen Jonas, der mit seinem Vater Helge in einem kleinen Dorf lebt, in dem Helge der letzte Fischer ist. Jeden Tag fährt dieser auf See, doch der Fang wird immer geringer. Irgendwann kehrt Jonas Vater von See nicht zurück. Jonas kommt in die Obhut des Geistlichen Ekdahl, der den Jungen allerdings lieber züchtigt, als ihm Wärme zu spenden. Irgendwann besucht ein Zirkus das Dorf und Jonas wird von dem Zaubermeister Grido in eine wunderbare surreale Zauberwelt entführt. Die Welt, wie wir sie sehen, so die Moral, ist nur eine Verblendung des Fantastischen dahinter. Dieses studentische Werk der Filmakademie Baden-Württemberg schwelgt gradezu in wunderbar kunstvollen Bildern. Sowas sieht man sonst nur in Hollywood. Wunderbare Bilder, gepaart mit einer wunderbaren Story, die aber ruhig noch eine Spur phantastischer hätte sein können, hinterlassen ein beindrucktendes Gemälde junger Filmemacher. Hut ab.

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Das Waisenhaus – Zum Schluss gabs dann noch das Sahnehäubchen. In diesem Werk, koproduziert von Senior Guillermo Del Toro höchst persönlich, kehrt eine Frau mit ihrem Mann an den Ort zurück, an dem sie aufwuchs: Ein Waisenhaus am Meer. Mit im Gepäck haben sie ihren kleinen adoptierten Sohn, der scheinbar nur imaginäre Freunde hat. Bald häufen sich die mysteriösen Vorkommnisse und es wird klar, dass etwas schreckliches geschehen sein muss mit den Kindern des Waisenhauses. Als schließlich der kleine Sohn verschwindet, macht sich dessen Mutter auf eigene Faust auf die Suche nach Spuren und den Schatten der Vergangenheit. Tja, was soll man sagen zu diesem Debüt eines Juan Antonio Bayona? Grundsätzlich hat er sich in Del Toro einen marketingträchtigen Freund ins Boot geholt. Aber auch darüber hinaus weiß der Film zu überzeugen. Die Story verspricht Gänsehaut und die Schockeffekte sind einige der intensivsten der letzte Jahre, obgleich sie diese Wirkung hauptsächlich über Lautstärke erzielen. Bleibt abzuwarten, ob die Wirkung im Home Cinema die gleiche bleibt. Jedenfalls kommen die Schocks fast gänzlich ohne Splatter aus und wissen dennoch zu überzeugen. Wir sahen die spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, was dem Ganzen aber keinerlei Abbruch getan hat. Daumen hoch!

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Mit einem letzten Kölsch ging der gelungene Abend dann zu ende.

Long Story Short

Posted in Film on 1. Dezember 2007 by Jarra

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Wie jeden Monat, gibt es auch diesmal auf StrayDogs Pictures aktuelle Filmbewertungen für den Monat November, kurz und bündig. Highlights diesmal: Die Stanley Kubrick – Reihe auf Arte, und Krokohorror, der angeblich auf realen Ereignissen beruht (Black Water, Fährte des Grauens)