Archiv für Januar, 2008

Make My Day

Posted in Now Hearing with tags , , on 28. Januar 2008 by Jarra

Die Poets of the Fall sind zurück mit ihrer ersten Promosingle zum neuen Album. Reinhören!

POETS OF THE FALL – The Ultimate Fling

Today it’s in the air again,
Today another incident that just went off.
No way, this time I will not take the blame,
It’s pretty obvious who needs to shut up.
Ashtrays filled with the fruits of our transgressions,
Here and there sarcasm overflows.
To stay, I need the sitcom to be rerun
Till I get the gist of just how it goes.
So what would you have me do?

Chorus.
Give me a reason, come on and make my day,
Cos I’m out of cheats to turn the other way.
Ask yourself just how lucky do you feel?

Somehow I’ve been blindsided by my own
Kindhearted notion of just who we are.
No doubt we’d have collided anyway
With me endicted and you raising alarm.
First round I’ll take my bows into my corner,
Take the vows, regroup and run back again.
Bloody hell, I know no better pedigree
Than what you see, so you could not offend.

Did I act like a fool cos I didn’t know what to do when you gave me just a little bit more than I bargained for,
A little too much in my hands when my hands are tired.
It’s the ultimate fling to go frolicking, licking the muck from the soles of the boots of your pride.
Every time you lied…

Chorus.
Give me a reason, come on and make my day,
Cos I’m out of cheats to turn the other way.
Ask yourself just how lucky do you feel?

Ooooh, yeeeeh, give me a reason.
Yeeeh, make my day.

Sex, Drugs & Rock n‘ Roll

Posted in Projekte, Studium with tags , , , , on 22. Januar 2008 by Jarra

Kürzlich durfte ich schnitttechnisch das frische Erstsemester Medienmanagment SS 07/08 betreuen, welches ein Musikvideo zu produzieren hatte. Entschieden hatte man sich für den Song My Little Brother der englischen Band Art Brut, und eine entsprechende Story wurde drum herum entworfen. Das Ergebnis gibt’s unten!

 

Vodpod videos no longer available. 

Crime Is King

Posted in Studium with tags , , , , on 20. Januar 2008 by Jarra

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Jüngst, an diesem Wochenende, war der große Tag für unsere zweite Studioproduktion gekommen. Nach ENIGMA, welche sich darauf verstand, Galileo Mystery, durch den Kakao zu ziehen, nahmen sich die Kollegen Formate wie Aktenzeichen X Y ungelöst vor und erschufen damit Prime Time Crime.

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Köln. Jeden Tag passieren unsägliche Verbrechen. Doch eine Sendung hat sich Recht und Ordnung verschrieben und will die Welt zu einem besseren Ort machen: Prime Time Crime – löst Fälle seit 1864 in und um Köln. Unser Host Günther Trockensamt (Hans-Willhelm Ermen) wird dabei unterstützt von seinem Analyseteam, bestehend aus Mr. Grunsted (Mel Jamini) für Recherche und Archiv und Professor O2 (wieder dabei: Oliver Unkel), bekannt für unbestechlich präzise Analysen. Aber dies wär kein modernen Format, wenn nicht der Zuschauer selber die Möglichkeit hätte, aktiv einzugreifen. Er hat die Möglichkeit in der beliebten Rubrik „Tipp des Tages“ anzurufen und ein Forensikset zu gewinnen. Entgegengenommen werden die Anrufe vom Leiter des Call Centers Michael Metzelder (Tamim Haron) und seinen Telefonisten (Christian Karsch und ich). Zusätzliche Unterstützung erfährt das Team durch die Außenkorrespondentin Rama Tawaheri (Linda El-Jarousha), die jeder Spur persönlich nachgeht.

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Die Schirmherrschaft und der Regiestuhl gehörten diesmal Simone Dröge, welche, unterstützt vom Produktionsteam, und ihrer rechten und linken Hand, Marc Menningmann und Mareike Braun, eine sehr erfolgreiche Sendung stemmte, die nach vier Takes im Kasten war. Lustige Einspieler wurden dabei beigesteuert von Florian Bell, Christoph ‚Tilli‘ Tillmanns und Christoph Schalenbach, in Zusammenarbeit mit Schauspielern wie Nikolai Will, Gisela Oehlschläger, Jörg Zimmermann, Uschi Riedhammer, Stephanie Hodes, Marcus Gawliczek und weiteren. Die Werbung kam, wie beim letzten Mal, vom neuen Film -und Fernsehsemester der MFM. Ein besonderes Highlight: Der tatsächliche Sprecher von Aktenzeichen X Y ungelöst, Michael Brennicke, hatte sich bereit erklärt diese Persiflage zu vertonen.

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Tatkräftige Unterstützung leisteten dabei erneut Ralf Müller, der trotz seiner Einspannung bei Big Brother 8, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand und natürlich unser Mann für den Technikpark, Mehdi Javaheri.

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Das Team rund um Fräulein Dröge profitierte dabei auch von Fehlern, die uns leider noch unterlaufen waren, zum Beispiel bezüglich der Bandfehler, die uns ein halbes Take zerstört hatten. So lief Prime Time Crime relativ problemlos über die Bühne und ich bin sicher, in Kürze wird sich an dieser Stelle auch ein ebenso informatives Making-Of finden lassen, wie schon im Falle von ENIGMA – Dem Rätsel auf der Spur.

Stage Fright

Posted in Studium with tags , , , on 15. Januar 2008 by Jarra

Quasi als kleiner Nachtrag zum Making Of – Special (siehe vorhergehender Eintrag) hier an dieser Stelle nun das Making Of zu unserer Studioproduktion Enigma – Dem Rätsel auf der Spur. Sicher nicht so gehaltvoll, wie bei den jüngst besprochenen Beispielen, dafür aber mit einer Extraportion Spass. Dank dafür gebührt Andreas Wiechert und Alexander Zibold, welche die Kamera geschwungen haben und Dennis Becker für seinen markanten Schnitt.

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Behind The Scenes

Posted in Film with tags , , , , , , , , , on 5. Januar 2008 by Jarra

Gestern gab’s einen DVD-Abend der besonderen Art: Making Of’s am laufenden Band. Manchmal können diese oft verschmähten Extras auf der DVD noch interessanter und spannender sein, als der eigentliche Film, man mag es kaum glauben. Zumindest für den angehenden Filmemacher.

Begonnen wurde mit der Dokumentation Full Tilt Boogie (1997) von Sarah Kelly. Ein sehr intensives Making-Of und Behind-the-Scenes zu Rodriguez‘ From Dusk Till Dawn (1996) in Spielfilmlänge. Auf sehr amüsante und sympahtische Art und Weise wird einem jedes noch so kleine Rädchen, das in die Produktion des kultigen Splatter-Road-Movie-Vampirstreifens involviert ist, vorgestellt. Dabei bleibt die Kamera aber auch immer nah dran an Tarantino, Clooney und Co. Wir sehen sie beim Dreh, in den Drehpause und beim Feiern, wenn z.B. Juliette Lewis in einer Karaokebar ein Ständchen zum Besten gibt. Ein Film, der sehr zu empfehlen ist, falls man Interesse daran hat, intensiv Set-Luft zu schnüffeln. Alles erscheint sehr familär und man kann sich als Filmemacher wirklich nur wünschen, ebenfalls eine solche Crew hinter sich zu haben.

Zweiter Film (oder vielmehr Filmreihe) ist Robert Rodriguez‘ beliebte 10 Minutes Film School, die er episodenweise auf fast jeder seiner DVDs veröffentlicht. Besonders hervorheben möchte ich die erste Episode, die auf El Mariachi (1992). Hier erklärt der Regisseur, wie es möglich war, seinen Erstling mit nur 7000 Dollar Budget zu drehen. Außerdem ist ein früher Kurzfilm namens Bedhead enthalten, unbedingt reinschauen! Auf der DesperadoDVD erklärt Rodriguez, welche Vorbereitungen er trifft, um eine Schießerei aufzulösen. Da er Autor, Regisseur, Kameramann und Cutter in einem ist, fällt ihm die Visualisierung besonders leicht. Seine 10 Minutes Film School ist inzwischen so beliebt, dass er einen Schritt weiter geht und auf aktuelleren DVDs wie Sin City (2006) eine 15 Minutes Flic School oder 10 Minutes Cook School veröffentlicht hat.

Da wir gerade schon in dem Bereich sind, durfte natürlich das Making Of zu Kill Bill (2003) nicht fehlen, explizit Volume 2. Dies war aber, trotz informativer Statements der Stars, eine eher ernüchternde Erfahrung, da man höchstens anhand einiger Standfotografien oder weniger kurzen Szenen mal hinter die Kamera blicken durfte.

Als nächstes auf dem Plan stand dann das Making Of zu Sam Raimi’s The Evil Dead II (1987), aka The Gore The Marrier (2000). Hier wird vor allem auf die einfallsreichen und kostengünstigen Spezial- und Splattereffekte eingegangen. Der Regisseur selber kommt zwar nicht zu Wort, aber dafür dürfen wir ihm regelmäßig über die Schulter gucken, wenn er sein Schlachtfest inszeniert. Sehr zu empfehlen, vor allem für die Leute, die an SFX und ähnlichem interessiert sind.

Um weiterhin thematisch vorzugehen, wechselten wir nun zu Peter Jackson, der ja bekanntlich, als er noch jung war und das Geld brauchte, ebenfalls Splatterbomben filmte. Besonders aufschlussreich war dem entsprechend die Dokumentation zu seinem 4 Jahre währenden Erstling The Bad Taste (1987) die da heißt: Good Taste Made Bad Taste (1988). Günstiger kann man nun wirklich nicht produzieren. Alle Kostüme und Props selber basteln, als Schauspieler Arbeitskollegen und Freund einspannen, Mutter sorgt sich ums Catering, und dann gleich zwei Rollen selber übernehmen.  Wir erhalten einen Einblick in Jacksons Jugend und filmische Anfänge, verfolgen die improvisierten Dreharbeiten mit selbstgebautem Kran, Steadycam und Co. und erfahren, das der Regisseur eigentlich überzeugter Pazifist ist. Na ja. Auch interessant sind die ersten Versuche auf dem Gebiet Sprengstoff und die Erkenntnis, wie man Häuser am besten in die Luft jagt. Herrlich!

Zum Ausklang gabs dann auch was kulturelles, nämlich die Doku AK (1985) von Chris Marker über Akira Kurosawa und den Dreh zu RAN (1985). Dabei steht eindeutig der Meisterregisseur selber im Vordergrund als der Dreh zu seinem Kriegsepos. Ein ruhiges, fast stilles Gemälde eines der größten Regisseure aller Zeiten. Handwerklich überzeugend, und mit Sicherheit das teuerste Making Of in diesem Beitrag (gedreht auf 35mm, etc.), aber zugleich auch das ruhigste, untermalt nur vom Sprechertext, dem Wind am Fujiyama und dem original Geigen-Score zu RAN.

Last Life In The Universe

Posted in Film with tags , , , , , on 1. Januar 2008 by Jarra

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Frohes Neues Jahr alle zusammen! Auch heute gibt es auf StrayDogs Pictures aktuelle Filmbewertungen für den Monat Dezember, kurz und bündig. Womit klingt das Jahr aus? Highlights sind Das Waisenhaus, Casablanca und die brandaktuelle Akira Kurosawa Meisterwerke – Kollektion, diesen Monat unter anderem mit Ikiru – Einmal wirklich leben und Yojimbo – Der Leibwächter.