Archiv für Februar, 2008

Casting Couch

Posted in Projekte with tags , , on 28. Februar 2008 by Jarra

Am gestrigen Tag gabs einen kleinen Casting-Dreh: Gesucht wird ein frisches Modell für die Pick Up-Werbung. Also wurde kurzerhand das gelbe Spannbetttuch ausgepackt und die Aufnahmen konnten beginnen. Star des Ganzen: Steffi Oppermann. Zwei Stündchen Dreh und ein Stündchen Schnitt später war’s dann auch schon komplett. Angelehnt ist der Castingclip an das TV-Format The Next Uri Geller, unter anderem, weil Steffi dort selber involviert war und dementsprechend weiß, wie der Uri so läuft.  Bis 31.03.08 kann man absofort unter PickUp.de voten. Steffi freut sich sicher über jede Stimme, also nichts wie ran! Das Ergebnis gibt es natürlich auch unten zu sehen, das Voting funktioniert aber nur über die URL!

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Winners & Sinners

Posted in Film, Misc with tags , , , , on 25. Februar 2008 by Jarra

Gestern nacht war es also mal wieder soweit: Die begehrten Academy Awards wurden im Kodak Theatre in L.A. unter die Leute gebracht. Eine überwiegend interessante, wenn auch wenig überraschende Show, bei der zwar auf technischer Seite das ein -oder andere durchging (wer auch immer die Sponsorenlogos am Anfang auf dem Gewissen hat, ist heute mit Sicherheit auf Jobsuche), die Stars und Sternchen von Hollywood allerdings glänzen konnten. Ich habe natürlich keine Kosten und Mühen gescheut um Live vor Ort zu berichten und einige Fotos vom roten Teppich zu schießen…hab’s dann aber doch lieber sein lassen und das Ganze nur am heimischen Fernseher verfolgt. Ein strammes Programm von halb 3 bis 6 Uhr morgens, aber immerhin hat es sich gelohnt. Wie zu erwarten hat sich der große Favorit No Country For Old Men der Coen-Brüder durchgesetzt, und zwar direkt in vier Kategorien: Beste Regie, Bester Nebendarsteller (für Javier Bardem), Bestes Drehbuch basierend auf einer Vorlage und natürlich der begehrte Preis für den Besten Film. Damit verwies die etwas andere Geschichte eines psychopathischen Killers und eines alternden Sherrifs den weiteren großen Favoriten There Will Be Blood von Paul Thomas Anderson auf die Plätze, nicht aber ohne diesem den verdienten Preis für den Besten Hauptdarsteller zu überlassen, den sich Daniel Day-Lewis redlich verdient hat. Bei den Damen der Schöpfung ging Cate Blanchett trotz zweifacher Nominierung leer aus. Abtreten musste sie den begehrten Goldjungen an Tilda Swinton in Michael Clayton (Beste Nebendarstellerin), die sichtlich überrascht und gerührt war, sowie an Marion Cottilard für ihre Performance in La Vie En Rose (Beste Hauptdarstellerin).

Da die Oscars in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag feiern, wurde das Programm aufgelockert durch Einspieler, die einen Überblick über die schönsten, ergreifensten und manchmal auch traurigsten Momente der letzten 80 Jahre gaben. Besonders gelungen war die (zwar vom Programm vollkommen deplatzierte) Übersicht über sämtliche Bester Film – Gewinner. Nachdenklich stimmten hingegen die Worte des für sein Lebenswerk mit dem Ehrenoscar ausgezeichneten Robert Boyle, künstlerische Leitung vieler großer Filme wie z.B. North By Northwest, der immerhin 98 Jahre ist und seit 70 im Filmbiz, sowie ein Clip über die im vergangenen Jahr von uns gegangenen Rädchen der Film-Industrie, etwa Größen wie Ingmar Bergmann oder Heath Ledger.   

Besonders erfreulich für den deutschen Film ist der Sieg der deutsch-österreichischen Koproduktion Die Fälscher von Stefan Ruzowitzky als Bester ausländischer Film.

Die weiteren Gewinner gibt es folgend kurz und knapp aufgelistet:

Best animated feature film of the year
“Ratatouille” (Walt Disney): Brad Bird

Achievement in art direction
 “Sweeney Todd The Demon Barber of Fleet Street” (DreamWorks and Warner Bros., Distributed by DreamWorks/Paramount): Art Direction: Dante Ferretti; Set Decoration: Francesca Lo Schiavo

Achievement in cinematography
“There Will Be Blood” (Paramount Vantage and Miramax): Robert Elswit

Achievement in costume design
“Elizabeth: The Golden Age” (Universal) Alexandra Byrne

Best documentary feature
“Taxi to the Dark Side” (THINKFilm) An X-Ray Production: Alex Gibney and Eva Orner

Best documentary short subject
“Freeheld” A Lieutenant Films Production: Cynthia Wade and Vanessa Roth

Achievement in film editing
“The Bourne Ultimatum” (Universal): Christopher Rouse

Achievement in makeup
“La Vie en Rose” (Picturehouse) Didier Lavergne and Jan Archibald

Achievement in music written for motion pictures (Original score)
“Atonement” (Focus Features) Dario Marianelli

Achievement in music written for motion pictures (Original song)
“Falling Slowly” from “Once” (Fox Searchlight) Music and Lyric by Glen Hansard and: Marketa Irglova

Best animated short film
“Peter & the Wolf” (BreakThru Films) A BreakThru Films/Se-ma-for Studios Production Suzie Templeton and Hugh Welchman

Best live action short film
“Le Mozart des Pickpockets (The Mozart of Pickpockets)” (Premium Films) A Karé Production: Philippe Pollet-Villard
                                                                                                                                                                                       

Achievement in sound editing
“The Bourne Ultimatum” (Universal): Karen Baker Landers and Per Hallberg

Achievement in sound mixing
“The Bourne Ultimatum” (Universal) Scott Millan, David Parker and Kirk Francis

Achievement in visual effects
“The Golden Compass” (New Line in association with Ingenious Film Partners): Michael Fink, Bill Westenhofer, Ben Morris and Trevor Wood

Original screenplay
“Juno” (Fox Searchlight), Written by Diablo Cody
  

Hot Shots

Posted in Film with tags , , , , on 3. Februar 2008 by Jarra

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Besser spät als nie. Heute gibt es wieder auf StrayDogs Pictures aktuelle Filmbewertungen für den Monat Januar, kurz und bündig. Womit beginnt das neue Jahr? Highlights sind Eastern Promises, Todeszug nach Yuma und weitere!

Kiss Kiss Bang Bang

Posted in Studium with tags , , , on 1. Februar 2008 by Jarra

Bereits im vergangenen Monat, kurz vor Drehbeginn von Prime Time Crime, arbeiteten wir erneut an einer kleinen Lichtübung. Nachdem wir zunächst The Hourglass noch im vergangenen Jahr im Stile des Film noir entwickelt hatten, arbeiteten wir diesmal eine Day-For-Night-Szene aus. Ziel dabei ist es eine Nachtszene zu drehen, die authentisch wirkt. Das klingt ja zunächst unspektakulär, aber da das Ganze am Tage stattfindet, ist die Herausforderung schon ein Stück größer. Regie übernahm diesmal Marc Menningmann. 

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